Herbst und Winter im Anmarsch: Wie Eltern ihre Babys vor RSV schützen können

28. September 2025 , 08:10 Uhr

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm die Erkältungszeit. Auch Erreger wie das RS-Virus verbreiten sich jetzt wieder stärker. Vor allem für Babys kann es gefährlich werden und in schweren Fällen zum Beispiel zu einer Lungenentzündung führen. Daher ist es wichtig, vorzubeugen.

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RSV-Schutz von Geburt an

Bis zu 70 Prozent aller Babys infizieren sich im ersten Lebensjahr mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus, kurz RSV. Besonders in den ersten 6 Lebensmonaten ist das ein Problem, denn ihr Immunsystem kann sich noch nicht richtig gegen das Virus wehren. Was Schutz bieten kann, erklärt Prof. Holger Stepan, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: “Zum einen kann man dem Kind nach der Geburt monoklonale Antikörper als RSV-Schutz geben. Die Alternative ist, bereits die Schwangere zu impfen, die dann Antikörper bildet, die über die Plazenta auf das ungeborene Kind übergehen, so dass das Kind schon mit einem erworbenen Immunschutz auf die Welt kommt.”

Empfehlung: Austausch mit Frauenarzt oder Hebamme

Deutschlandweit mussten in der Vergangenheit jährlich rund 23.000 Kinder unter einem Jahr wegen RSV ins Krankenhaus eingewiesen werden. Diese Zahl ließe sich reduzieren, macht Prof. Holger Stepan deutlich: “An den RSV-Schutz sollte sehr zeitig gedacht werden, am besten schon in der Schwangerschaft oder eben kurz nach der Geburt. Die Impfung in der Schwangerschaft erfolgt durch die niedergelassene Gynäkologin oder den neiedergelassenen Gynäkologen. Die monoklonalen Antikörper werden dann dem Säugling in der Regel vom Kinderarzt gegeben.”

Das Prinzip einer Impfung der Schwangeren zum Schutz der Babys ab Geburt, ist seit vielen Jahren etabliert. Trotzdem ist das Thema sensibel. Prof. Stepan empfiehlt den Austausch: “Entscheidend ist der Austausch mit dem Frauenarzt oder der betreuenden Hebamme, wo das Thema RSV-Schutz im Rahmen der Schwangerenvorsorge angesprochen werden sollte. Oder wenn Sie Geschwisterkinder haben, besprechen Sie es mit dem Kinderarzt, der in gleicher Weise aufklären und das Thema einordnen kann.”

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Pfizer Pharma GmbH

Weiterführende Informationen

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