Eishockey

Hoffnung in Edmonton: Draisaitl zurück im Oilers-Training

14. April 2026 , 06:44 Uhr

Der verletzte deutsche NHL-Star steht kurz vor Beginn der Playoffs wieder auf dem Eis. Hinter seinem ersten Einsatz stehen weiterhin Fragezeichen.

Eishockey-Star Leon Draisaitl ist kurz vor Beginn der Playoffs in der NHL ins Training zurückgekehrt. Der deutsche Nationalspieler von den Edmonton Oilers war zuletzt von einer nicht näher genannten Verletzung am Unterkörper außer Gefecht gesetzt. Ob der gebürtige Kölner rechtzeitig zum Start der K.o.-Phase am Samstag fit wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.

«Ich werde schauen, wie ich mich Ende der Woche fühle», sagte Draisaitl nach dem ersten Training am Montag. Er habe zunächst «bestimmte Schritte zu gehen», bevor man über sein Comeback beim Finalisten der vergangenen beiden Jahre nachdenken könne. «Aber da bin ich noch nicht», sagte der 30-Jährige.

Sofort ein schlechtes Gefühl

Draisaitl hatte sich durch den Check eines Gegenspielers während des 3:1 der Oilers gegen die Nashville Predators am 15. März verletzt und war anschließend für den Rest der regulären Saison nicht mehr für sein Team aufgelaufen.

«Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte», sagte Draisaitl nun. «Ich bin nicht unbedingt ein Spieler, der bei jeder Kleinigkeit gleich vom Eis geht. Aber ich hatte das Gefühl, dass es sich hier um etwas Ernsteres handelte. Man spürt es sofort, und dann habe ich eine vernünftige Entscheidung getroffen.» Zur Behandlung war er sogar extra nach München geflogen – mit Erfolg, wie es scheint.

Letzte Playoff-Tickets vergeben

Edmonton, das am Montagabend (Ortszeit) 1:2 nach Penaltyschießen gegen Tabellenführer Colorado Avalanche verlor, liegt mit 91 Punkten bei noch einer ausstehenden Partie auf dem zweiten Rang der Pacific Division und ist bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Die letzten drei Tickets für die K.o.-Phase sicherten sich derweil die Los Angeles Kings und die Anaheim Ducks in der Western Conference sowie die Philadelphia Flyers im Osten.

Die Kings gewannen 5:3 bei den Seattle Kraken, bei denen Nationaltorhüter Philipp Grubauer nicht zum Aufgebot gehörte. Die Ducks profitierten von der 2:3-Niederlage der Nashville Predators bei den San Jose Sharks, und auch Philadelphia kann nach einem 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Carolina Hurricanes nicht mehr von einem Playoff-Platz verdrängt werden.

Quelle: dpa

 

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