Der Regen hat bisher nicht geholfen: Der Wasserstand in den Flüssen im RadioEINS-Land ist weiter „sehr niedrig“. Laut Niedrigwasserinformationsdienst Bayern wurde am Main bei Schwürbitz gestern (16.8.) erneut ein neuer Niedrigststand beim Abfluss festgestellt. Generell bleibt die Niedrigwasserlage in Bayern angespannt. Seit Monaten fehlt flächendeckender und ergiebiger Regen – im laufenden Abflussjahr liegt das Niederschlagsdefizit bei rund 36 Prozent. An etwa 80 Prozent der Messstellen an Flüssen liegen die Abflüsse unter dem langjährigen Niedrigwassermittel. Auch das Grundwasser ist vielerorts sehr niedrig. Die Trinkwasserversorgung ist aktuell zwar gesichert, einige Wasserversorger rufen aber bereits zum Sparen auf. Besonders kritisch ist die Lage für Tiere und Pflanzen in Flüssen und Seen.