Die Zukunft der Coburger Firma Gemmer Werkzeug und Formenbau ist weiterhin offen. Wie der Insolvenzverwalter Alexander Kubusch mitteilte, wurden in den letzten Wochen intensive Gespräche mit potenziellen Investoren geführt.
Ein Investoren-Duo habe sich dann zurückgezogen. Demnach hätten die Finanzierung des Kaufs inkl. der zu erwartenden Vorfinanzierungskosten des laufenden Betriebes nicht auf die Beine stellen können. Nun sei noch ein potenzieller Investor an Bord, ein finales Angebot könnte in dieser oder kommende Woche eingehen. Man versuche alles, um die 30 Arbeitsplätze am Standort Coburg zu erhalten, so Kubusch. Wie berichtet hatte Gemmer im Mai Insolvent angemeldet. Gründe sind die allgemein schwierige Marktlage und der immer härtere Wettbewerb durch die Konkurrenz aus Asien.