Krieg in Nahost

Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht

01. März 2026 , 17:48 Uhr

Es heißt «Flügel Zions» und parkt nun am Flughafen BER: Israel hat sein offizielles Staatsflugzeug nach Beginn des Iran-Kriegs außer Landes geflogen.

Israels Staatsflugzeug ist nach Beginn des Kriegs gegen den Iran zum Berliner Flughafen BER gebracht worden – und damit außerhalb des Kampfgebiets. Es parkt auf dem Rollfeld, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Nach Informationen aus deutschen Regierungskreisen landete die Maschine nach einer vorherigen Anmeldung auf Wunsch Israels auf dem Hauptstadtflughafen.

Nach Daten des Luftverkehr-Portals «Flightradar» war die Maschine am frühen Samstagnachmittag Ortszeit (kurz nach 13.00 Uhr MEZ) in Israel gestartet und kreiste dann stundenlang über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete. Israel und die USA hatten am Samstagmorgen breit angelegte Angriffe gegen den Iran begonnen, der seitdem unter anderem Ziele in Israel beschießt.

Der Flughafen BER äußerte sich auf Anfrage nicht zum Aufenthalt des Fliegers, auch die israelische Botschaft reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden.

Israels Staatsflugzeug «Flügel Zions» ist eine Boeing 767, die speziell für offizielle Regierungsreisen und diplomatische Missionen ausgestattet wurde. Es dient sowohl dem Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten Israels und ist mit modernster Kommunikationstechnik gesichert.

Quelle: dpa

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