Die Klage gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens „Rettet unser Freibad“ hat Folgen. Die Initiatoren hatten nicht nur Klage gegen die Stadtratsentscheidung eingereicht, sondern auch einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt. So sollen keine Entscheidungen getroffen werden, bevor die eigentliche Klage behandelt wird. Wie Stadtsprecher Yassin auf Nachfrage mitgeteilt hat, musste der Kickoff-Termin für die Planung des Aquaria im Mai verschoben werden. Die Stadt hat gestern (5.5.) auf die einstweilige Verfügung geantwortet. Jetzt muss das Gericht entscheiden, und dann soll über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens verhandelt werden. Wie berichtet wollen die Initiatoren erreichen, dass bei den Neubauplänen für das Aquaria gleichzeitig auch das Freibad einbezogen wird. Geplant und beschlossen ist allerdings die Variante „Hallenbad mit Außenbereich“. Allein das soll 60 Millionen Euro kosten. Für das Freibad sollen weitere Optionen ausgelotet werden.