In Stockheim könnte Grubenwasser künftig zur klimaneutralen Wärmequelle werden. Wie die Gemeinde mitteilte, ist die Kommunale Wärmeplanung gestartet. Dafür hat Stockheim die Bayernwerk Netz GmbH sowie das Institut für nachhaltige Energieversorgung beauftragt. Ziel ist ein Fahrplan, wie der Wärmebedarf künftig mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Eine Besonderheit ist dabei das frühere Steinkohlerevier in Stockheim. Jetzt soll geprüft werden, ob warmes Grubenwasser aus den alten Stollen als Energiequelle für Wärmepumpen genutzt werden kann. Bis Ende des Jahres soll die Bestandsaufnahme abgeschlossen sein. Konkrete Projekte müssten anschließend gesondert beschlossen werden. Geplant ist auch eine Info-Veranstaltung. Hintergrund: Kommunen müssen bis Juni 2026 eine Wärmeplanung vorlegen – die Kosten übernimmt der Bund vollständig.