An einem Gymnasium in Bayreuth (Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium) ist der Polizeieinsatz nach dem Fund verdächtiger Chemikalien beendet worden. Spezialisten der Technischen Sondergruppe sprengten am Mittag drei Behälter mit eingetrockneten Lösungsmitteln kontrolliert auf dem Schulgelände. Verletzt wurde niemand, auch Sachschäden entstanden laut Polizei nicht. Wie die Polizei mitteilte, waren die Substanzen durch jahrelange Lagerung instabil und stoßempfindlich geworden. Ein sicherer Abtransport sei deshalb nicht möglich gewesen. Während der Sprengungen waren die Königsallee und Teile der Friedrich-Ebert-Straße kurzzeitig gesperrt. Entdeckt worden waren die Chemikalien am Vormittag von einem Mitarbeiter der Schule in einem Chemieschaukasten.