Bundesliga

Kramaric bedauert verpassten Wechsel zum FC Bayern

12. Januar 2026 , 08:09 Uhr

Andrej Kramaric spielt seit zehn Jahren in der Fußball-Bundesliga für die TSG Hoffenheim. In dieser Zeit hat er viele Angebote ausgeschlagen - auch vom Rekordmeister aus München.

Kroatiens Nationalspieler Andrej Kramaric trauert einem einst ausgeschlagenen Wechsel von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München nach. «Im Nachhinein ist das der einzige Verein, von dem ich sage, vielleicht hätte ich das machen sollen», sagte der 34-Jährige in einem Interview des «Kicker» und ergänzte: «Das ist das Einzige, was ich vielleicht bereue, alles andere hat mich nicht extrem gereizt.» 

Kramaric spielt seit zehn Jahren in Hoffenheim und hat in dieser langen Zeit etliche Angebote von Clubs aus dem In- und Ausland erhalten, darunter auch vom FC Bayern. «Aber wir werden nie wissen, wie das ausgegangen wäre. Das war zur Zeit von Robert Lewandowski, Thomas Müller und all den anderen, da war klar, dass ich nicht so viel gespielt hätte wie hier», sagte der Offensivspieler im Rückblick. 

Fest stehe aber auch: «Finanziell hätte ich mich auf alle Fälle verbessert, auch für die Stationen danach.» Letztlich habe er sich aber wie stets für einen Verbleib in Hoffenheim entschieden. «Deshalb bin ich immer noch da. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich als Kroate, als Ausländer, so eine Geschichte schreiben würde in der Bundesliga und so einen Status in Hoffenheim bekommen würde», sagte Kramaric.

Ziele: Vertragsverlängerung und Trainerkarriere

Der Familienvater würde seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei der TSG daher gern verlängern. «Ich will einfach weiter Fußball spielen, am liebsten in Hoffenheim, ich bin noch extrem motiviert hier», sagte Kramaric und bekräftigte: «Wenn es in meiner Macht läge, würde ich sofort unterschreiben.» 

Nach der Profi-Karriere möchte der WM-Zweite von 2018 und WM-Dritte von 2022 als Trainer arbeiten. Auch das «gerne in Hoffenheim», verriet Kramaric. So wie einst Julian Nagelsmann, von dem er am meisten gelernt habe. «Er ist etwas Besonderes und beeindruckend», sagte Kramaric über den heutigen Bundestrainer.

Quelle: dpa

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