Erdbebenkatastrophe

Mehr als 4.000 Todesopfer nach Beben in Venezuela

11. Juli 2026 , 02:17 Uhr

Auch mehrere Wochen nach den beiden schweren Erdbeben in dem südamerikanischen Land wächst die bestätigte Zahl der Toten weiter. Hilfskräfte konzentrieren sich auf die Versorgung der Betroffenen.

Rund zweieinhalb Wochen nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela hat die offizielle Zahl der Todesopfer die Viertausender-Marke überschritten. 4.118 Menschen seien bei der Katastrophe ums Leben gekommen, teilte der Präsident der Nationalversammlung und Bruder der geschäftsführenden Regierungschefin, Jorge Rodríguez, auf der Plattform X mit. Zudem gebe es 16.740 Verletzte. Fast 18.000 Menschen hätten bei der Katastrophe ihr Zuhause verloren. 

Zwei heftige Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni erschüttert. Mehr als Tausend deutlich schwächere Nachbeben folgten. Vor allem in La Guaira liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern. Experten zufolge ist es äußerst unwahrscheinlich, dass noch Überlebende geborgen werden. Hilfskräfte konzentrieren sich nun auf die Beseitigung der Trümmer und die Versorgung der Betroffenen.

Quelle: dpa

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