In Bayern ist die Zahl der Lyme-Borreliose-Fälle deutlich gestiegen. Wie Gesundheitsministerin Judith Gerlach mitteilte, wurden dem Landesamt bislang fast 3.000 Fälle gemeldet – rund 500 mehr als im Vorjahr. Allein letzte Woche gab es in Oberfranken 33 gemeldete Fälle. Die Infektion wird durch Zecken übertragen und kann unbehandelt zu schweren Nervenschäden führen. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht, eine Infektion wird mit Antibiotika behandelt. Gegen die ebenfalls durch Zecken übertragene FSME kann dagegen eine Impfung schützen. Darauf weist Gerlach gerade jetzt in der Ferienzeit in Bayern hin. Fast der komplette Freistaat – auch das RadioEINS-Land – gilt als FSME-Risikogebiet.