Kriminalität

Messerattacke in Bundesamt – eine Schwerverletzte

21. April 2026 , 15:01 Uhr

Polizeieinsatz im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden: Bei einem Messerangriff ist eine junge Mitarbeiterin schwer verletzt worden. Was ist bereits bekannt?

Ein Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden soll eine Kollegin mit einem Messer schwer verletzt haben. Die 31 Jahre alte Frau kam laut einem Polizeisprecher in ein Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand bestehe keine Lebensgefahr. Der 32-jährige mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt, von ihm gehe keine Gefahr mehr aus, ergänzte der Sprecher. Details hierzu könne er vorerst nicht mitteilen, auch nicht zum möglichen Tatmotiv. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden stufte die Tat den Angaben zufolge als versuchten Totschlag ein. Zuvor hatte der «Wiesbadener Kurier» über die Attacke berichtet.

Laut Polizeisprecher war es nach einem Notruf am frühen Morgen zu einem größeren Polizeieinsatz in dem Gebäude am Gustav-Stresemann-Ring in der hessischen Landeshauptstadt gekommen. Die Bundesbehörde wurde abgeriegelt, Stunden später aber wieder freigegeben. «Die Ermittlungen laufen weiter», sagte der Sprecher. Die Pressestelle des Statistischen Bundesamtes äußerte sich nicht – sie verwies auf die Polizei.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

03.04.2026 Hirschhausen: Deepfakes bringen die Demokratie ins Wanken Deepfakes werden immer realistischer. Eckart von Hirschhausen sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für Wahrheit und Demokratie. Er fordert: Schon die Herstellung müsse verboten werden. 22.04.2026 Haftstrafen nach tödlichem Autorennen für zwei 22-Jährige Ein schwerer Unfall auf der Autobahn zwischen Köln und Bonn – eine Mutter und ihre Tochter sterben. Nun wurden die Urteile über die Verursacher gesprochen - strenger als vom Ankläger gefordert. 22.04.2026 Versicherer: Schäden durch Wohnungseinbrüche gestiegen Rund 100.000 Wohnungseinbrüche zählten die Versicherer im vergangenen Jahr – deutlich mehr als die Polizei. Die Schäden liegen bei Hunderten Millionen Euro. 22.04.2026 Razzia gegen Clankriminalität in acht Bundesländern Mehr als 300 Einsatzkräfte durchsuchen Immobilien in acht Bundesländern. Es geht um Steuerhinterziehung und Hehlerei mit einem Schaden von mehr als 2,2 Millionen Euro.