Mindestens 393 Menschen sind letztes Jahr in Deutschland ertrunken. Das ist zwar ein leichter Rückgang, aber es sind dieses Jahr mehr junge Menschen unter 30 Jahren ertrunken. In einer Jahresbilanz nennt die DRLG den Anstieg „besorgniserregend“. Die Lebensrettungsgesellschaft betont noch einmal, wie wichtig Präventionsarbeit ist, um die Unfallzahlen wieder zu senken. Sie fordert mehr Aufklärung und Schwimmunterricht. Im Vergleich der Bundesländer gab es die meisten tödlichen Badeunfälle in Bayern. In Oberfranken ertranken letztes Jahr allein zwei Männer in Kulmbach, ein weiterer bei Bayreuth. Im Eibsee kamen ein Vater und sein sechsjähriger Sohn aus dem Kreis Haßberge ums Leben. Der Vater konnte nur schlecht schwimmen, das Kind gar nicht.