Wetteraussichten

Extreme Hitze bleibt - teils heftige Unwetter angekündigt

27. Juni 2026 , 12:01 Uhr

Die Temperaturrekorde purzeln - auch am Sonntag bleibt es heiß in Deutschland. Trockenheit steigert die Gefahr für Waldbrände. Örtlich kann es zu schweren Unwettern kommen.

Nahezu ganz Deutschland schwitzt am Wochenende bei Temperaturen um 40 Grad – Abkühlung versprechen die Meteorologen erst zum Start in die neue Woche. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, steigen die Temperaturen im Tagesverlauf auf Werte von bis zu 41 Grad an. Lokal seien auch 42 Grad nicht ausgeschlossen. 

Noch vor 12 Uhr am Mittag berichtete eine DWD-Sprecherin bereits hohe Werte. Um 11.45 Uhr seien es bereits 36,0 Grad im niedersächsischen Faßberg oder auch 36,3 Grad in Röllbach in Unterfranken, sagte sie der dpa. 

Etwas kühler ist es den Angaben zufolge nur im äußersten Norden des Landes. Am Nachmittag und Abend werden in Nordseenähe und von den westlichen Mittelgebirgen bis in den Nordosten hinein kräftige Gewitter erwartet. Auch Unwetter mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen seien nicht auszuschließen, warnt der DWD. 

Verbreitete Gewittergefahr in der Nacht auf Sonntag

Am späteren Abend und in der Nacht steigt dann im Norden und Nordwesten des Landes die Unwettergefahr durch verbreitete Gewitter. Die Temperaturen bringen bei Werten zwischen 26 und 17 Grad in der Nacht zum Sonntag nur wenig Abkühlung. Lediglich in einigen Senken- und Muldenlagen wird es noch kühler. 

Auch am Sonntag erwartet die Menschen von Franken bis nach Brandenburg wieder hohe Temperaturen: 39 bis 41 Grad, in der Lausitz auch bis 42 Grad, melden die Meteorologen. Im Rest des Landes fallen die Temperaturen auf Höchstwerte zwischen 32 und 38 Grad. Erneut besteht im Tagesverlauf die Gefahr schwerer Gewitter mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und großkörnigem Hagel. Richtung Osten und Südosten ist es demnach länger sonnig und trocken. 

Waldbrandgefahr in Teilen des Landes sehr hoch

Die anhaltende Trockenheit lässt auch die Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands wieder steigen. Vor allem in Brandenburg, in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns sowie in Sachsen und Sachsen-Anhalt steht auf dem Waldbrand-Gefahrenindex mit Blick auf Sonntag die höchste Warnstufe. Zum Start in die neue Woche soll das Risiko für Waldbrände deutschlandweit wieder sinken. 

Regen bringt zum Wochenstart Abkühlung

In der folgenden Nacht soll es vor allem über die Mitte Deutschlands hinweg bis in den Osten und im Süden ungemütlich werden. Der DWD warnt dort vor schweren Unwettern mit Sturmböen, Starkregen und teils anhaltendem kräftigem Regen. Tiefstwerte zwischen 23 und 17 Grad werden erwartet. 

Zum Start in die neue Woche bringen vereinzelte Schauer im Nordwesten sowie Regen und teils kräftige Gewitter im Rest des Landes eine spürbare Abkühlung. Mit 25 bis 29 Grad sei zu rechnen, lokal im Osten und Südosten auch bis 31 Grad. An der Küste ist es erneut etwas kühler.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

27.06.2026 Rekord für wärmste Nacht seit Messbeginn nicht gebrochen In Bad Bergzabern in Rheinland-Pfalz gab es in den vergangenen Tagen besonders hohe Temperaturen. Jedoch wurde in der Nacht zu Samstag kein Rekord aufgestellt. 27.06.2026 Siebenschläfer fällt diesmal auf Hitzetag Am Siebenschläfertag schwitzen wir – bleibt das jetzt sieben Wochen so? Warum der DWD die Bauernregel locker sieht - und was wirklich hinter der Wetterprognose steckt. 26.06.2026 Roland Kaiser lässt Hitze kalt - Konzert nicht abgesagt Sieben Fässer Wasser: Roland Kaiser trotzt auch im hohen Musikeralter der extremen Hitze - und tritt auf dem weitgehend schattenfreien Coburger Schlossplatz auf. 26.06.2026 Warum Straßen bei Hitze plötzlich aufbrechen Plötzlich wölbt sich die Autobahn – und die Fahrbahn bricht auf. Warum Hitze Straßen beschädigt, welche Fahrbahnen besonders gefährdet sind und worauf Autofahrerinnen und Autofahrer achten müssen.