Gemeinderat

Nachgerückt: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik

19. März 2026 , 16:39 Uhr

Olympiasiegerin, Weltmeisterin und mehrmalige Weltcup-Siegerin: Hilde Gerg hat auf der Skipiste alles erreicht. Wo die 50-Jährige nun eine neue politische Herausforderung findet.

Der Gemeinderat in Schönau am Königsee hat ein neues, prominentes Mitglied. Die ehemalige Skirennfahrerin Hilde Gerg (CSU) mischt fortan in dem Gremium mit. Die Slalom-Olympiasiegerin von 1998 war aufgrund ihrer erreichten Stimmenanzahl bei der Kommunalwahl am 8. März erste Nachrückerin für den vor ihr platzierten Franz Graßl (ebenfalls CSU). Dieser nahm sein Mandat jedoch nicht an, wie die Geschäftsleitung der Gemeinde bestätigte. 

Hilde Gerg, die heute Graßl-Hirschbiel heißt, ist Wintersportfans vor allem in Bayern ein Begriff. Als «Wilde Hilde» galt sie Ende der 1990er Jahre bis zum Karriereende 2005 als eine der vielseitigsten alpinen Skifahrerinnen im Weltcup und stand 59 Mal auf dem Siegerpodest – 20 Mal ganz oben. Bei Weltmeisterschaften gewann sie einmal Gold und dreimal Bronze.

Bei der Kommunalwahl hatte Graßl-Hirschbiel auf der CSU-Liste einen vor ihr platzierten Kandidaten überholt, weil sie mehr Wählerstimmen auf sich vereinigen konnte. Sie zieht erstmalig in den Gemeinderat ein.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 Reiter über seine Fehler: «Fast nicht ganz bei Sinnen» Am Wochenende will Dieter Reiter Münchner OB bleiben. Vorher gibt er noch einmal ein großes Interview, um mit seinen Fehlern aufzuräumen - mit bemerkenswerter Wortwahl. 18.03.2026 Noch keine Entscheidung zu Disziplinarverfahren gegen Reiter Muss Münchens Oberbürgermeister Reiter sich einem Disziplinarverfahren stellen? Diese Frage wird vor der Stichwahl womöglich nicht mehr beantwortet. 16.03.2026 OB Reiter will nicht Zweiter Bürgermeister werden Am Wochenende will Münchens OB Dieter Reiter zum dritten Mal gewählt werden. Sollte das nicht klappen, schließt er eine Sache aber kategorisch aus. 16.03.2026 Bedrängter OB Reiter nimmt Urlaub für Wahlkampffinale Vor der Stichwahl um den Münchner OB-Sessel will Amtsinhaber Reiter jeden Anschein einer Vermischung von Partei und Amt vermeiden. Daher nimmt der SPD-Politiker Urlaub für den Wahlkampf.