Für bis zu 20.000 Fans

Neue Konzertarena am Münchner Flughafen nimmt nächste Hürde

23. Juni 2026 , 16:25 Uhr

An großen Konzerten fehlt es München nicht. Doch in der Nähe des Flughafens soll ein weiterer Ort dafür entstehen. Die Planungen sind nun einen Schritt weiter. Losgehen kann der Bau aber noch nicht.

Die geplante Konzertarena nahe dem Münchner Flughafen für rund 20.000 Menschen hat eine wichtige Hürde genommen. Der Stadtrat in Freising, wo die Arena entstehen soll, hat mit zwei Änderungen die planungsrechtliche Grundlage für den Bau geschaffen, wie die Stadt und die SWMunich Real Estate GmbH mitteilten. Der Geschäftsführer des Projektentwicklers, Lorenz Schmid, sprach von einem Meilenstein.Rund vier Jahre habe das kommunale Bauleitplanverfahren gedauert.

Die «Munich Arena» soll in Zusammenarbeit mit dem Konzertveranstalter Live Nation entstehen – und dementsprechend vor allem auf Konzerte bekannter Künstlerinnen und Künstler ausgelegt sein. «Sämtliche Bereiche der Arena werden konsequent auf ein bestmögliches Konzerterlebnis ausgerichtet», heißt es vom Projektträger. Es gehe um hochwertige Akustik, gute Sicht auf die Bühne und optimale Produktionsbedingungen für Veranstalter. 

Konzerte ab 2029 – und später olympisches Schwimmen?

Die Eröffnung der Arena ist laut SWMunich Real Estate GmbH für das Jahr 2029 geplant. Der Termin für den Baubeginn sei aber noch nicht belastbar, sagte ein Sprecher des Projektentwicklers auf Nachfrage. «Bis dahin stehen noch verschiedene Planungs- und Projektschritte an, die noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.» 

Die Multifunktionshalle, die mit ihren rautenförmigen Verstrebungen ein Blickfang am Flughafen-Zubringer und dort per Auto und S-Bahn erreichbar sein soll, ist auch als mögliche Spielstätte in der Bewerbung Münchens um Olympische und Paralympische Sommerspiele eingeplant: Sie erfüllt die Voraussetzungen, um dort Schwimmwettbewerbe zu veranstalten.

Die Oberbürgermeisterin von Freising, Monika Schwind (Freisinger Mitte), sagte: «Die Konzertarena kann für unsere Stadt und die Region ein wichtiger kultureller und wirtschaftlicher Impuls werden.» Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seien solche Projekte «ein Lichtblick – wenn sie sorgfältig geplant, transparent begleitet und verantwortungsvoll umgesetzt werden».

Quelle: dpa

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