«Öha»

Neues Album: DJ Ötzis Helden sind Elvis, Winnetou und Jesus

24. April 2026 , 04:00 Uhr

Der Star aus Tirol steht für gute Laune und hitverdächtige Cover-Songs. Nun knöpft er sich etwa Depeche Mode und den King of Rock 'n' Roll vor - und spricht über seine Stimm-Verwandlung.

DJ Ötzi wagt sich an Coverversionen von großen Namen der Pop-Geschichte. Auf seinem neuen Album «Öha», das am Freitag erscheint, singt der österreichische Musiker etwa mit seiner Tochter Lisa-Marie Friedle den Elvis-Presley-Klassiker «In the Ghetto».

«Elvis, Winnetou und Jesus, das sind meine Helden», sagte der 55-jährige Sänger der österreichischen Nachrichtenagentur APA. «Alle drei verkörpern Werte, die ich auch empfinde», meint er.

Apropos Winnetou: Mit seiner Version des Hits «Take Me Home, Country Roads» steuert der Mann mit der weißen Häkelmütze diesmal auch ein wenig Western-Atmosphäre bei. Im Zentrum des Albums steht aber ein Song aus seiner Heimat: «Tirol» hatte es im Januar auf Platz 10 der deutschen Charts geschafft. Den Titel, der auf «Down Under» von Men At Work (1981) beruht, hatte Gerhard «Gerry» Friedle eigentlich schon vor 13 Jahren herausgebracht – dank viraler Social-Media-Clips wurde «Tirol» erst jetzt zu einem Hit.

Nach Training jetzt mit sanfterer Stimme 

Der Ausdruck «Öha» wird in Tirol verwendet, wenn man erstaunt oder überrascht reagiert – etwa so wie der Ausdruck «Oha». Überraschend und vielleicht auch ein wenig enttäuschend glatt klingt DJ Ötzi auf einigen ruhigeren Songs. Der für seinen rauen Sound bekannte Musiker erklärt das so: Er arbeite seit Jahren mit einer Trainerin intensiv an seiner Stimme. «Keine Ahnung, was da mit mir passiert ist. Aber meine Stimme ist jetzt weniger rauchig», sagte er der APA.

Die stärksten Nummern des Albums sind aber ohnehin die Party-Kracher, bei denen die Stimmfarbe keine große Rolle spielt: etwa der pulsierende Song «Sex on Fire», der ursprünglich von der US-Rockband Kings of Leon stammt, oder die Coverversion von «Just Can’t Get Enough», mit der sich DJ Ötzi nicht nur als Fan von Elvis, Winnetou und Jesus, sondern auch von Depeche Mode outet.

Quelle: dpa

 

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