Trockenheit und Niedrigwasser haben auch Folgen für die Schifffahrt auf dem Main. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung lässt die Schleusen langsamer arbeiten, um Wasser zu sparen und starke Pegelschwankungen zu vermeiden. Deshalb werden Schiffe künftig häufiger gesammelt geschleust – das kann zu längeren Wartezeiten führen. Hintergrund sind die niedrigen Wasserstände: Statt der üblichen rund 140 Kubikmeter fließen derzeit nur noch etwa 35 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Main. Wegen der Niedrigwasserstände auf Rhein und Donau sind auch deutlich weniger Frachtschiffe unterwegs. Ein extremes Niedrigwasser wie bei Rhein und Donau droht am Main aber nicht, da sein Wasserstand über die Schleusen geregelt werden kann.