Oberfranken schrumpft nicht so stark wie erwartet

27. April 2026 , 14:59 Uhr

Oberfranken wird auch in den nächsten Jahren Einwohner verlieren, allerdings weniger als gedacht. Das geht aus der Bevölkerungsvorausberechnung hervor, deren Ergebnisse Innenminister Herrmann heute (27.4.) vorgestellt hat. Demnach soll Oberfranken bis zum Jahr 2044 3,3 Prozent der Einwohner verlieren. In früheren Berechnungen war man von einem deutlich höheren Verlust ausgegangen. Bayern insgesamt soll weiterwachsen – auf rund 13,5 Millionen Menschen. Der Hauptgrund dafür ist die Zuwanderung, die Zahl der Geburten reicht nicht aus. Gleichzeitig wird die Bevölkerung immer älter. Das gilt besonders im ländlichen Raum, also auch im RadioEINS-Land. Der Innenminister betonte, dass es gerade für Regionen wie Oberfranken wichtig bleibt, gezielt Fachkräfte anzuwerben und die Infrastruktur weiter auszubauen.

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