Cyberangriffe werden auch in Bayern immer häufiger – eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung spielt dabei Oberfranken. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ist seit elf Jahren die landesweite Spezialeinheit für schwere Kriminalität im Netz. Sie ermittelt unter anderem gegen Hackergruppen, Ransomware-Erpresser und digitale Betrugsnetzwerke. Laut dem neuen Cybersicherheitsbericht wurden im vergangenen Jahr bayernweit mehr als 49.000 Fälle von Cybercrime angezeigt. Besonders stark zugenommen haben Angriffe mit Erpressungssoftware. Auch Künstliche Intelligenz wird laut Bericht immer häufiger für Cyberattacken eingesetzt. Die Bamberger Zentralstelle arbeitet dabei regelmäßig mit internationalen Ermittlungsbehörden zusammen.