Filmpreise

Oscar-Vorbote: «Frankenstein» und «F1» für Preise nominiert

09. Januar 2026 , 20:35 Uhr

Hollywoods Filmproduzenten geben die Favoriten für die begehrten Preise des Verbands bekannt - sie sind ein zuverlässiger Vorbote für die Oscars in der Top-Sparte «Bester Film».

Der Horror-Film «Frankenstein», die Literaturverfilmung «Hamnet», der Politthriller «One Battle After Another» und der Rennsportfilm «F1» sind für den Spitzenpreis des Verbands von Hollywoods Filmproduzenten nominiert. Die vier Produktionen sind unter den insgesamt zehn Kandidaten, die die Producers Guild of America (PGA) als Favoriten bekanntgab. Die Auszeichnung gilt als Barometer für die Oscars, die am 15. März verliehen werden sollen. 

Ebenfalls im Rennen sind das Vampir-Südstaatendrama «Blood & Sinners», die Tragikomödie «Marty Supreme» mit Hauptdarsteller Timothée Chalamet, «Bugonia» von Giorgos Lanthimos, das Independent-Drama «Train Dreams», der Horror-Mystery-Film «Weapons – Die Stunde des Verschwindens» und das Familiendrama «Sentimental Value» des norwegischen Regisseurs Joachim Trier. 

Zuverlässiger Oscar-Vorbote

Über die Preise stimmen mehr als 8.400 Filmproduzenten ab. Die Trophäen der Hollywood-Produzenten sollen am 28. Februar zum 37. Mal vergeben werden. 

Im vorigen Jahr waren unter anderem der Vatikan-Thriller «Konklave» von Regisseur Edward Berger Regisseur und «September 5» des Schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum unter den Nominierten.

Häufig holt der PGA-Gewinner später auch den Spitzen-Oscar als bester Film, wie etwa das Roadmovie «Nomadland» (2021), die Science-Fiction-Komödie «Everything Everywhere All at Once» (2023), das Historiendrama «Oppenheimer» (2024) und im vorigen Jahr die Tragikomödie «Anora».

Quelle: dpa

 

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