Iran-Krieg

Pakistan: Iran-Deal voraussichtlich innerhalb von 24 Stunden

13. Juni 2026 , 16:57 Uhr

Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien USA und Iran. Nun stellt Premierminister Shehbaz Sharif in Aussicht, dass ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs sehr bald fertig sein könnte.

Im Krieg zwischen den USA und dem Iran schürt der Vermittler Pakistan weiter Hoffnungen auf den baldigen Abschluss eines Abkommens. «Da mit der Finalisierung voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden zu rechnen ist, bereitet sich Pakistan auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens unmittelbar danach vor», schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf der Online-Plattform X. Auch bereite man sich auf Gespräche auf technischer Ebene in der kommenden Woche vor. Das pakistanische Außenministerium schrieb auf X, eine elektronische Zeremonie zur Unterzeichnung sei für Sonntag geplant.

«Wir sind einem Friedensabkommen näher als je zuvor», erklärte Premierminister Sharif. «Wir sind zuversichtlich, dass dieses historische Friedensabkommen eine solide Grundlage für dauerhaften Frieden bilden wird.»

US-Präsident Donald Trump teilte auf seiner Plattform Truth Social einen Screenshot von Sharifs Post, ohne ihn weiter zu kommentieren. Zuvor war in den USA nicht von einer möglichen elektronischen Unterzeichnung die Rede. Am Donnerstag hatte Trump im Weißen Haus gesagt, die Dokumente für ein Abkommen sollten in Kürze fertiggestellt und vielleicht schon an diesem Wochenende in Europa unterzeichnet werden.

Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai erklärte, die Unterzeichnung könnte in den kommenden Tagen stattfinden. «Den genauen Zeitpunkt sollte man lieber abwarten, denn aufgrund der Unbeständigkeit der Gegenseite ist Vorsicht geboten», sagte Baghai laut Staatssender Irib. Er betonte zudem, dass die Vereinbarung in erster Linie auf die Beendigung der Kriegshandlungen an allen Fronten – einschließlich des Libanons – sowie die Lage in der Straße von Hormus abziele. Das iranische Atomprogramm und weitere relevante Themen sollen Baghai zufolge in den kommenden 60 Tagen auf die Verhandlungsagenda gesetzt werden.

Quelle: dpa

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