Meschenbach – Am Montag, den 12. Januar 2026, stürzte gegen 20:00 Uhr in Untersiemau, Ortsteil Meschenbach, ein 38-jähriger Mann. Dieser befuhr mit seinem grauen und schwarzen Pedelec den gemeinschaftlichen Geh- und Radweg von Meschenbach in Richtung Untersiemau. Aufgrund von Blitzeis und glatten Straßenverhältnissen kam er ins Rutschen und stürzte zu Boden. Der Mann zog sich leichte Verletzungen zu, insbesondere Schmerzen am Kopf und im linken Knie. Er wurde vorsorglich ins Klinikum Coburg eingeliefert. Ein Fahrradhelm wurde leider nicht getragen. Die Polizeiinspektion Coburg weist darauf hin, dass gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen höchste Vorsicht geboten ist und das Tragen eines Helms besondere Bedeutung zukommt.
Küps: Ein 17-jähriger Gemeindebewohner wird sich demnächst wegen Ladendiebstahls strafrechtlich verantworten müssen. Der Beschuldigte war am Montagvormittag in einem Küpser Lebensmittelmarkt dabei beobachtet worden, als er eine Dose Energy-Drink in seine Jackentasche steckte und mit dem Diebesgut im Wert von 1,64 Euro den Laden verlassen wollte. Der junge Mann wurde angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Das entwendete Diebesgut wurde an dem Markt zurückgegeben.
Lichtenfels – Am Montag ereigneten sich in Stadt und Landkreis Lichtenfels insgesamt 8 Verkehrsunfälle, die auf die winterlichen Straßenverhältnisse bzw. den Eisregen zurückzuführen sind. Glücklicherweise wurde bei den Unfällen lediglich ein Fahrzeugführer leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 110.000 Euro. Ein großes Lob gilt hier allen eingesetzten Mitarbeitern von Räum- und Streudiensten, die ihr Möglichstes gaben, um Schlimmeres zu verhindern.
Lichtenfels – Ersten vorsichtigen Schätzungen nach entstanden mindestens 200.000 Euro Sachschaden aufgrund der Straßenglätte am Montagabend gegen 18.45 Uhr bei einer Massenkarambolage auf der B173 zwischen den Anschlussstellen Lichtenfels West und Mitte. Hier befuhren 18 Fahrzeuge hintereinander die Bundesstraße im Baustellenbereich, als es aufgrund von überfrierender Nässe zu Blitzeis kam, sodass allesamt ins Schleudern gerieten. Teilweise verkeilten sich die Autos ineinander, sodass sie mit schwerem Gerät voneinander gelöst werden mussten. Glücklicherweise wurden auch hier keine Personen schwer verletzt, es kam bei vielen Unfallbeteiligten zu leichten Verletzungen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen ca. 5 Stunden voll gesperrt werden. Hier gilt ebenfalls ein besonderer Dank an das Großaufgebot von Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdienst, die freiwilligen Feuerwehren, dem THW, den Abschleppdiensten und natürlich dem Winterdienst, der die Bundesstraße erst nach mehrfache Bestreuung wieder befahrbar machte.
Hinternah – Dienstagmorgen (13.01.2026) überholte ein 62-jähriger Autofahrer auf der Strecke von Hinternah zur Autobahn einen 25km/h Pkw. Auf der winterglatten Fahrbahn geriet er mit seinem Auto ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rauschte etwa 2 Meter eine Böschung hinab und blieb schließlich stehen. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um das Unfallfahrzeug, der Autofahrer blieb unverletzt.
Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.