Meeder – Am Dienstagvormittag ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang in Wiesenfeld ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Pkw und eines Regionalzuges. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt; an den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Gegen 09:16 Uhr befuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem roten Pkw der Marke Skoda die Sulzdorfer Straße. Beim Überqueren des unbeschrankten Bahnübergangs (Bahnstrecke Coburg – Bad Rodach, km 6.2) wurde das Fahrzeug von einem herannahenden Zug der Agilis auf der rechten Seite erfasst. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls circa 30 Meter mitgeschleift.
Verletzte und Sachschaden
Der 59-jährige Autofahrer erlitt ein Schleudertrauma. Unter den Fahrgästen im Zug befand sich eine 27-jährige schwangere Frau, die über Rückenschmerzen klagte. Beide Personen wurden zur medizinischen Abklärung durch den Rettungsdienst in das Klinikum Coburg gebracht. Die weiteren Fahrgäste im Zug blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt und konnten die Unfallstelle mit einem Ersatzbus verlassen.
Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf etwa 20.000 Euro geschätzt wird. Das Fahrzeug war nach der Kollision im Frontbereich des Zuges verkeilt und musste durch ein Abschleppunternehmen mit einem Kran geborgen werden. Zudem wurden technische Einrichtungen am Gleiskörper, insbesondere ein Kabelschacht, beschädigt. Der Sachschaden am Triebwagen wird auf circa 30.000 Euro geschätzt.
Einsatzmaßnahmen
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der regionalen Feuerwehren, des Rettungsdienstes sowie der Polizei war vor Ort gebunden. Zur detaillierten Unfallaufnahme setzte die Polizei eine Drohne für Luftaufnahmen ein.
Die Bahnstrecke blieb für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme für den Verkehr gesperrt. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Verantwortliche des Schienennetzbetreibers wurden zur Begutachtung der Schäden an der Infrastruktur hinzugezogen.
Pressig – Ein 20-jähriger Lkw-Fahrer war am Montagvormittag auf der Staatsstraße 2198 von Förtschendorf in Richtung Teuschnitz unterwegs und verursachte einen Verkehrsunfall. In der ersten Haarnadelkurve kurz nach dem Ortsausgang von Förtschendorf geriet er mit seinem Sattelauflieger auf die Gegenfahrbahn. In diesem Moment kam ihm ein 58-jähriger Autofahrer entgegen und touchierte dessen BMW. Während am Auflieger lediglich Kratzer zurückblieben, entstanden am Pkw Schäden an der Fahrzeugfront Schäden in Höhe von gut 4000 Euro.
Wallenfels – Am Montagabend zwischen 18:10 und 19:00 Uhr wurde ein in der Mittleren Schnaid geparkter VW Crafter beschädigt. Nach Angaben des Anzeigenerstatters wurden das Spiegelglas, sowie das Gehäuse des rechten Außenspiegels demoliert. Aufgrund der Spurensituation ist von einem Sachbeschädigungsdelikt auszugehen. Eventuelle Zeugenhinweise nimmt die Polizei Kronach unter Tel. 09261-5030 entgegen.
Küps – Auf der Ortsverbindungsstraße Burkersdorf – Tiefenklein kam es am Montagabend zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 20-jähriger Motorradfahrer befuhr etwa gegen 19:05 Uhr mit seiner KTM die OVS von Burkersdorf kommend in Richtung Hein, als unmittelbar vor ihm ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Das Reh wurde vom Motoradfahrer erfasst. Durch den Zusammenstoß stürzte der 20-Jährige von seiner Maschine und zog sich hierbei eine Schulterverletzung zu. An der KTM entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200,- Euro.
Steinwiesen – Am Montagvormittag wurde der Polizei Kronach eine Verkehrsunfallflucht in der Ortsdurchfahrt Steinwiesen mitgeteilt. Der Anzeigenerstatter hatte in der Zeit von 07:50 bis 10:45 Uhr seinen silberfarbenen VW Golf in der Nordhalbener Straße am Fahrbahnrand geparkt und bei der Rückkehr zum Fahrzeug feststellen müssen, dass jemand den linken Außenspiegel abgefahren hatte. Vom Schadensverursacher fehlt derzeit jede Spur. Am Fahrzeug des Geschädigten entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100,- Euro.
Kronach – Anfangs der Woche wurde der Polizei Kronach ein Fall von Vandalismus im Bereich vom Schulzentrum mitgeteilt. Eine Zeugin hatte auf dem Weg zur Schule festgestellt, dass der überdachte Fahrradstellplatz am Frankenwaldgymnasium beschmiert wurde. Drei der vier Trägersäulen der Stellplatzüberdachung waren mit Hakenkreuzen „verziert“ worden. Weiterhin konnten diverse Nazi-Parolen und -symbole festgestellt werden. Als Tatmittel verwendeten der oder die Täter einen schwarzen Filzstift/ Permanentmarker. Der Vorfall dürfte sich im Zeitraum von Freitag bis Montagmorgen ereignet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kronach entgegen.
Bad Staffelstein – Am Montagabend parkte der Geschädigte seinen Pkw, einen VW Polo, auf dem Thermenparkplatz in Bad Staffelstein. Während seines Thermenaufenthalts beschädigte ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer das geparkte Fahrzeug und flüchtete anschließend. Ein aufmerksamer Zeuge konnte dies beobachten und benachrichtigte den Geschädigten. Der Unfallverursacher konnte im Nachgang ermittelt werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.
Bad Staffelstein – Bei der Polizeistation Bad Staffelstein wurde Anzeige wegen Diebstahls erstattet. Ein bislang unbekannter Täter entwendete am zurückliegenden Mittwoch, den 11.03.2026, in den Abendstunden die Gläser der beiden Außenspiegel des abgestellten Pkw, VW Tiguan. Der Pkw stand zur Tatzeit in der Angerstraße auf einem Parkplatz. Bereits seit Februar kam es zu mehreren Diebstählen am Fahrzeug des Anzeigenerstatters. Der Gesamtentwendungsschaden beläuft sich inzwischen auf ca. 300 Euro. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeistation Bad Staffelstein unter der Telefonnummer 09573/2223-0 oder die Polizeiinspektion Lichtenfels unter der Telefonnummer 09571/9520-0
Michelau i. Ofr. – Am Montagvormittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels einen E-Scooter-Fahrer in der Röntgenstraße. Während der Kontrolle konnten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten feststellen. Der Fahrzeugführer gab auf Nachfrage an, zurückliegend einen Joint geraucht zu haben. Es erfolgte eine Blutentnahme und dem Fahrer wurde die Weiterfahrt mit dem E-Scooter untersagt. Sollte sich der Verdacht aufgrund der Blutentnahme bestätigen, erwartet den Fahrer ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Lichtenfels – Unbekannte Täter erbeuteten mit einer perfiden Betrugsmasche zwischen Mitte Januar und Ende Februar 2026 einen hohen fünfstelligen Geldbetrag von einem Anleger aus dem Landkreis Lichtenfels. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein 57-jähriger Mann aus dem Lichtenfelser Land erhielt Mitte Januar eine Facebook-Anfrage von einer ihm unbekannten vermeintlichen Nutzerin. Die Täter gaukelten Interesse an einer Liebesbeziehung vor und schickten ihm einschlägige Nachrichten. Nach kurzer Zeit schwenkte das Gesprächsthema allerdings auf eine angeblich erfolgreiche Online-Geldanlage. Die Täter animierten den Oberfranken, die Trading-Plattform selbst auszuprobieren. Tatsächlich eröffnete der 57-Jährige ein Handelskonto und überwies mehrere Zahlungen. Nachdem er insgesamt bereits etwa 80.000 Euro transferiert hatte, jedoch trotz einiger Versuche keinerlei Auszahlung erhielt, schöpfte er Verdacht und wandte sich an die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Coburg handelt es sich um einen sog. „Trading Scam“. Bei diesem Betrugsphänomen versuchen oft aus dem südostasiatischen Raum agierende Täter zunächst, über soziale Medien eine emotionale Bindung zu potentiellen Opfern aufzubauen. Sobald sie ein gewisses Anfangsvertrauen gewonnen haben, verleiten die Täter zu angeblich lohnenden Investitionen in Anlagen oder Kryptowährungen auf gefälschten Plattformen. Allein der bei der Zentralstelle Cybercrime Bayern bekannte Gesamtschaden des Phänomens beläuft sich inzwischen auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Die Polizei Oberfranken rät: Seien Sie misstrauisch bei schnellen Wechseln von emotionalen Beziehungen zu vermeintlich lukrativen Anlagetipps, bei Verweigerung persönlicher Treffen oder Videotelefonate und bei Zahlungsaufforderungen in Kryptowährungen. Melden Sie Verdachtsfälle bei Ihrer örtlichen Polizei.
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