Coburg – Bei der Kontrolle eines Kleinkraftrades am Montagmittag, 21.09.2026, in der Neustadter Straße stellten Polizeibeamte technische Veränderungen und eine deutlich erhöhte Höchstgeschwindigkeit fest. Gegen 13.30 Uhr kontrollierten die Beamten einen 15-Jährigen, der mit einem Kleinkraftrad der Marke Yamaha unterwegs war. Bei der technischen Überprüfung ergaben sich Unregelmäßigkeiten im Bereich der Variomatik. Eine Geschwindigkeitsüberprüfung auf einem polizeilichen Prüfstand ergab eine Geschwindigkeit von mindestens 63 km/h. Laut Betriebserlaubnis ist für das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h vorgesehen. Der 15-Jährige war lediglich im Besitz der Fahrerlaubnisklasse AM. Aufgrund der festgestellten Geschwindigkeit wäre jedoch die Fahrerlaubnisklasse A1 erforderlich gewesen. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Coburg – Ein 18-jähriger Autofahrer steht im Verdacht, am Montagnachmittag, 21.09.2026, in der Leopoldstraße gegen eine Hausmauer gefahren und anschließend weitergefahren zu sein. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 4.000 Euro. Gegen 16 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie der 18-Jährige mit seinem Pkw rückwärts aus einer Parklücke fuhr und dabei mit dem Heck gegen eine Hausmauer stieß. Nach dem Zusammenstoß stiegen der Fahrer und sein Beifahrer aus dem Fahrzeug und begutachteten den Schaden. Anschließend fuhren sie davon. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die Polizei den 18-Jährigen als Fahrer feststellen. An seinem Fahrzeug fanden die Beamten entsprechende Unfallspuren. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Coburg – Am Sonntagabend kam es am Coburger Marktplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und des Diebstahls. Gegen 22.15 Uhr gingen bei der Polizei zeitgleich mehrere Mitteilungen über die Auseinandersetzung ein. Nach bisherigen Erkenntnissen waren insgesamt fünf Personen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren an der Auseinandersetzung beteiligt. Im Verlauf des Geschehens soll zunächst ein Mann eine Frau geschlagen haben. Anschließend entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten, bei der unter anderem eine Leine eingesetzt worden sein soll. Das Geschehen verlagerte sich teilweise vom Marktplatz in Richtung Kirchgasse Zudem besteht der Verdacht, dass während der Auseinandersetzung eine Tasche entwendet wurde. Ein Zeuge zeichnete das Geschehen mit seinem Mobiltelefon auf. Die Aufnahmen wurden der Polizei im Rahmen der Ermittlungen bekannt und werden ausgewertet. Zwei der Beteiligten sind der Polizei bereits namentlich bekannt, die Identität der weiteren Personen ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Neustadt – Am Montag gingen im Bereich der Polizeiinspektion Neustadt bei Coburg mehrere Mitteilungen über Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte ein. Die Betroffenen erhielten Anrufe von angeblichen Polizeibeamten aus Kronach. Diese behaupteten, Einbrecher seien in der Nähe des Wohnortes der Angerufenen festgenommen worden. Anschließend forderten sie die Geschädigten auf, Geld und Wertsachen zur vermeintlichen Sicherung an die Polizei zu übergeben. Glücklicherweise erkannten die Betroffenen in allen bislang bekannten Fällen den Betrugsversuch. Es kam zu keinem Schaden. Die Polizei warnt: Echte Polizeibeamte fordern niemals telefonisch dazu auf, Geld oder Wertsachen zu übergeben. Beenden Sie solche Gespräche sofort. Geben Sie niemals persönliche Daten, Geld oder Wertsachen an Unbekannte heraus.
Ludwigsstadt – Kurz nach 20.45 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeistation Ludwigsstadt am Montag eine 29-jährige Radfahrerin im Stadtgebiet. Dabei stellten die Polizisten fest, dass ihr E-Bike auch ohne Tretunterstützung eine Geschwindigkeit von knapp 30 km/h erreichte. Für das Fahrzeug hätte die Frau eine Fahrerlaubnis der Klasse AM benötigt. Eine solche besaß sie jedoch nicht. Zudem bestand für das E-Bike kein Versicherungsschutz. Die Frau muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
Tettau – Ein 24-Jähriger aus der Marktgemeinde Tettau kaufte Mitte September über ein Kleinanzeigenportal eine PlayStation 5 und überwies den Kaufpreis in Höhe von 270 Euro über einen Zahlungsdienstleister. Dabei wählte er die Option „Familie und Freunde“. Für diese Zahlungsoption besteht jedoch kein Käuferschutz Nach der Zahlung brach der Kontakt zum Verkäufer ab. Die PlayStation 5 wurde nicht geliefert, und auch das Geld ist unwiederbringlich verloren. Die Polizeistation Ludwigsstadt warnt deshalb ausdrücklich davor, Zahlungen als „Familie und Freunde“ oder generell über Zahlungswege ohne Käuferschutz vorzunehmen. Stattdessen wird zur Nutzung sicherer Zahlungsmethoden mit Käuferschutz geraten, beispielsweise zur Option „Waren und Dienstleistungen“. Lassen Sie sich nicht auf Zahlungen ohne Käuferschutz ein. Zahlen Sie lieber über eine geschützte Zahlungsmethode und rechnen Sie die geringen Zusatzkosten in den Kaufpreis ein. Lehnt der Verkäufer dies ab, ist Vorsicht geboten. Im Idealfall wird die Ware persönlich übergeben und bei der Abholung in bar bezahlt.
Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.