Rödental – Zu zwei Wildunfällen innerhalb von 30 Minuten fuhren Neustadter Polizisten am Montagabend im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion. Um 18 Uhr erfasste ein 60-Jähriger mit seinem Renault auf der Staatsstraße St2708 zwischen Neustadt und Fürth am Berg ein Reh, was durch den Zusammenstoß verletzt wurde. Am Fahrzeug entstand durch die Wucht des Aufpralls Sachschaden in einer Höhe von mindestens 5.000 Euro. Um 18.30 Uhr teilten Verkehrsteilnehmer ein ebenfalls verletztes Reh in einem Wassergraben auf der Staatsstraße St2206 bei Spittelstein mit. Auch hier wurde das Reh offensichtlich von einem Fahrzeug erfasst und verletzt. Der Fahrer oder das Fahrzeug konnte allerdings nicht mehr ermittelt werden. In beiden Fällen war das Wild durch die Zusammenstöße mit den Fahrzeugen so schwer verletzt worden, dass das Eintreffen eines Jagdpächters zum Erlegen des Wilds nicht mehr abgewartet werden konnte. Die Beamten erlösten die Tiere durch jeweils einen Schuss aus der Dienstwaffe von ihren Leiden.
Coburg – Am Montagvormittag kam es in der Milchhofstraße zu einer Verkehrsunfallflucht, bei der an einem geparkten Pkw Sachschaden entstand. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.
Ein 76-jähriger Fahrzeughalter stellte seinen grauen VW Tiguan am 23.02.2026 in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr auf dem Kundenparkplatz des dortigen Edeka-Marktes ab. Nach der Rückkehr an seine Wohnanschrift stellte er frische Unfallbeschädigungen an seinem Fahrzeug fest.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen wurde der Pkw im Bereich der hinteren linken Stoßstange touchiert. Die Stoßstange weist Kratzer auf und wurde leicht verbogen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen oder die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen.
Die Polizeiinspektion Coburg hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.
Coburg – Am frühen Sonntagabend entwendete ein bislang unbekannter Täter in der Thüringer Straße einen Elektroroller. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stellte ein Student seinen E-Scooter der Marke Xiaomi am 22.02.2026 gegen 18:00 Uhr vor dem dortigen Studentenwohnheim ab. Als er nur fünf Minuten später, gegen 18:05 Uhr, zu dem Abstellort zurückkehrte, war das Fahrzeug bereits verschwunden. Bei dem Diebesgut handelt es sich um einen schwarzen E-Scooter mit grünen Farbakzenten. Das Fahrzeug befand sich zum Zeitpunkt der Tat in unverschlossenem Zustand. Der Entwendungsschaden wird auf etwa 360 Euro beziffert. Die Polizeiinspektion Coburg hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen und eine Sachfahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet. Konkrete Täterhinweise liegen aktuell nicht vor.
Luwigsstadt – Bei einer Kontrolle am späten Montagnachmittag zogen Beamte der Ludwigsstädter Polizei einen 19-Jährigen aus dem Verkehr, der unter Drogeneinwirkung mit dem Auto unterwegs war. Kurz nach 17.15 Uhr stoppten die Polizisten den 19 Jahre alten Autofahrer im Höhenweg in Lauenhain. Bei der Kontrolle wurde schnell klar, dass der junge Mann aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt vor der Fahrt Cannabis konsumiert hatte. Den Verdacht der Ordnungshüter bestätigte ein Drogenschnelltest. Sein Auto musste der 19-Jährige stehen lassen und die Polizeibeamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten. Wegen der Drogenfahrt muss er nun mit einem Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.
Hochstadt – Vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung von 0,72 Promille kam ein 33-jähriger VW-Fahrer am frühen Dienstagmorgen von der Fahrbahn der B173 ab und touchierte dabei insgesamt 8 Leitplankenfelder. Der Fahrer blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt, trotzdem wurde er zur Blutentnahme ins Klinikum Lichtenfels gebracht. Sein VW war nicht mehr fahrbereit und musste vom Abschleppdienst geborgen werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro.
Lichtenfels – Am Montagabend gegen 20.15 Uhr befuhr ein 67-Jähriger mit seinem Skoda die Kreisstraße LIF 2 von Kösten in Richtung Lichtenfels. In der 70er-Zone bemerkte er plötzlich „aus dem Nichts“ einen dunkel gekleideten Fußgänger auf der Fahrbahn. Der Rentner versuchte noch zu Bremsen und auszuweichen, erfasste aber trotzdem den 25-Jährigen. Dieser erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen und musste zur stationären Behandlung ins Klinikum Lichtenfels eingeliefert werden. Am Skoda des Rentners entstand ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn durch die Freiwillige Feuerwehr für etwa 1,5 Stunden voll gesperrt und der Verkehr durch Kösten umgeleitet werden. Sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang erbittet die Polizeiinspektion Lichtenfels unter der Telefonnummer 09571/9520-0.
Lichtenfels – Etwa 30.000 Euro Sachschaden und drei Verletzte ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagnachmittag auf der Kreisstraße LIF 2 zwischen Kösten und Lichtenfels ereignete. Ein 40-Jähriger kam aufgrund Unachtsamkeit mit seinem VW auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender BMW-Fahrer wich nach rechts aus, prallte dabei an die Leitplanke und schleuderte gegen den VW des Unfallverursachers. Während der Unfallverursacher sowie der Beifahrer im BMW mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, erlitt der 32-jährige BMW-Fahrer schwere Rückenverletzungen und musste zur stationären Behandlung ins Klinikum Lichtenfels gebracht werden. Die beiden beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden vom Abschleppdienst geborgen.
Bad Staffelstein – Im Rahmen einer Personenkontrolle am Radweg Richtung Wolfsdorf fanden Beamte der Polizeistation Bad Staffelstein bei einem 34-Jährigen eine Butterfly-Messer sowie ein selbstgebautes Nunchako. Da die beiden Gegenstände unter das Waffengesetz fallen, wurden diese sichergestellt. Der 34-Jährige erhält eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz.
Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.