Polizeibericht für Donnerstag, den 19.02.2026

19. Februar 2026 , 08:27 Uhr

Stadt und Landkreis Coburg

Zahlreiche versuchte Callcenterbetrüge im Landkreis Coburg

Seit 12.15 Uhr registriert die Polizei zahlreiche versuchte Callcenterbetrüge im Landkreis Coburg. Die Täter geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und versuchen insbesondere ältere Menschen zu verunsichern.

Die Anrufer behaupten, in der Nachbarschaft habe es Einbrüche gegeben. Ein weiterer Einbruch stehe unmittelbar bevor. Zum Schutz des Vermögens sollten Bargeld und Wertgegenstände an angebliche Polizeibeamte oder Boten übergeben werden. In mehreren Fällen meldeten sich falsche Beamte bereits zur Abholung an.

Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt und warnt eindringlich vor den aktuellen Anrufen.

Polizeibeamte holen niemals Bargeld oder Wertgegenstände bei Bürgern ab. Auch fordern sie niemals dazu auf, Vermögenswerte zur angeblichen Sicherung zu übergeben.

Die Polizei rät:

  • Legen Sie bei solchen Anrufen sofort auf.
  • Sollten Sie sich verunsichert fühlen, wählen Sie selbstständig die 110 und schildern Sie den Sachverhalt.
  • Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienangehörigen über diese Betrugsform und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld.
  • Übergeben Sie niemals Wertgegenstände an Ihnen fremde Personen an der Haustür.

Rothenhof – Am Mittwochnachmittag fuhr ein Paketzusteller mit seinem Lieferfahrzeug im Rödentaler Stadtteil Rothenhof gegen eine Gartenmauer. Der 44-Jährige touchierte bei der Ausführung seiner Zustelltätigkeit mit dem Kleintransporter die Gartenmauer eines Anwesens im Mühlwiesenweg. An der Mauer entstand ein vergleichsweise geringer Schaden in einer Höhe von etwa 100 Euro. Am Lieferfahrzeug wurde die Beifahrerseite stark eingedrückt und es entstand Sachschaden in einer Höhe von mindestens 5.000 Euro. Die Neustadter Polizei ermittelt wegen einem Verstoß nach der Straßenverkehrsordnung und verwarnte den Unfallverursacher.

 

Coburg – Am Mittwochabend kam es im Coburger Stadtteil Seidmannsdorf zu einem Verkehrsunfall, als ein Baum auf die Fahrbahn stürzte. Es entstand Sachschaden an einem Pkw. Gegen 20:50 Uhr befuhr eine 22-jährige Frau mit ihrem silbernen Opel Corsa die Rohrbacher Straße in Fahrtrichtung Seidmannsdorf. Unmittelbar vor dem Fahrzeug stürzte ein Baum von links auf die Fahrbahn. Trotz einer eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte die Fahrerin eine Kollision mit dem quer liegenden Hindernis nicht mehr verhindern. Durch den frontalen Zusammenstoß wurde die Frontschürze des Fahrzeugs komplett abgerissen. Der entstandene Sachschaden am Pkw wird auf circa 2.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin blieb nach vorliegenden Informationen unverletzt. Zur Absicherung der Unfallstelle und zur Beräumung der Fahrbahn war die Feuerwehr Löbelstein mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Der Baum wurde fachgerecht zersägt und entfernt, sodass die Straße nach Abschluss der Arbeiten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

 

Coburg – Im Zeitraum von Montagnachmittag bis Mittwochvormittag kam es im Bereich der Straße „Kleine Rosenau“ zu einer Sachbeschädigung an einem geparkten Kraftfahrzeug. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein 56-jähriger Fahrzeughalter hatte seinen Pkw im Bereich der dortigen Wendefläche abgestellt. Als er am Mittwoch, den 18.02.2026, gegen 11:00 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er eine Beschädigung an der Fahrertür fest. Es handelte sich dabei um einen circa 35 cm langen, tiefen Kratzer in einer Höhe von etwa 60 cm. Aufgrund des Schadensbildes geht die Polizei von einer mutwilligen Beschädigung aus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400 Euro beziffert. Die Polizeiinspektion Coburg bittet Zeugen, die im Tatzeitraum zwischen dem 16.02.2026, 16:00 Uhr, und dem 18.02.2026, 11:00 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Kleinen Rosenau gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 zu melden.

 

Neuses – Am Mittwochvormittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Coburg im Stadtteil Neuses einen 17-jährigen Zweiradfahrer. Da das Fahrzeug technisch manipuliert war, muss sich der Jugendliche nun wegen mehrerer Delikte verantworten. Gegen 11:44 Uhr fiel der junge Mann auf der Rodacher Straße durch seine überhöhte Fahrgeschwindigkeit auf. Bei der anschießenden Verkehrskontrolle nahmen die Beamten das Pedelec genauer unter die Lupe. Die technische Überprüfung ergab, dass die Software des Fahrzeugs so technisch verändert wurde, dass eine Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 32 km/h erfolgte. Durch die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h wird das Fahrzeug rechtlich nicht mehr als Pedelec, sondern als führerscheinpflichtiges Kleinkraftrad eingestuft. Der 17-Jährige war jedoch nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis der Klasse AM. Zudem fehlte für den Betrieb des Fahrzeugs die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

 

Bad Rodach – Am späten Mittwochabend ereignete sich auf der Kreisstraße CO 18 bei Bad Rodach ein Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von insgesamt circa 9.000 Euro entstand. Der Fahrzeugführer stand zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Am 18.02.2026 befuhr ein 58-jähriger Mann gegen 22:35 Uhr mit seinem Pkw Mitsubishi die CO 18 in Fahrtrichtung Bad Rodach. Angeblich wegen eines querenden Rehes musste er eine Vollbremsung einleiten. Im Zuge dessen kollidierte das Fahrzeug mit der Schutzplanke. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Pkw bereits etwa 50 Meter vorher ein Verkehrszeichen (Richtungstafel) touchiert hatte. In der weiteren Folge prallte das Fahrzeug dann gegen die Schutzplanke und beschädigte dort insgesamt drei Felder. Zu einer Berührung mit dem Wildtier kam es nicht. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem 58-Jährigen Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promille. Der Mann blieb bei dem Unfall unverletzt. Er wurde zur Durchführung einer Blutentnahme in das Klinikum Coburg gebracht.
Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol eingeleitet.

 


Landkreis Kronach

 

Stockheim –  Ein amtsbekannter Mann aus dem Raum Stockheim ist erneut wegen div. Drogendelikte zur Anzeige gebracht worden. Der 30-Jährige wurde am Mittwochabend gegen 21:40 Uhr mit seinem Pkw von einer Polizeistreife festgestellt und sollte einer Kontrolle unterzogen werden. Als der Mann den uniformierten Streifenwagen sah, beschleunigte er sein Fahrzeug stark und gab Fersengeld. Die Beamten konnte den Renault-Fahrer dennoch anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Metamphetamin und Amphetamin. Der Fahrer musste mit ins Krankenhaus und sich dort einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Zuwiderhandlung gegen das Straßenverkehrs- und Betäubungsmittelgesetz.


Landkreis Lichtenfels

 

Lichtenfels – Während einer Streifenfahrt in der Kronacher Straße fiel Beamten der Polizeiinspektion Lichtenfels am Mittwochnachmittag ein E-Scooter ohne angebrachtes Kennzeichen auf. Der 30-jährige Fahrer wurde daraufhin einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei bemerkten die Beamten leichten Alkoholgeruch, ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte ein Ergebnis von 0,4 Promille. Der Lichtenfelser gab weiterhin an, dass er am Vortag Cannabis konsumiert hatte. Bei ihm wurde daraufhin eine Blutentnahme im Klinikum Lichtenfels angeordnet und durchgeführt. Er erhält eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz sowie dem Fahren unter Drogeneinwirkung.

 

Michelau – Am Faschingsdienstag, zwischen 09.15 Uhr und 18.00 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einen schwarzen Mercedes A-Klasse, der zu dieser Zeit auf dem Parkplatz vor der Angerturnhalle abgestellt war. An dem Mercedes wurde der hintere linke Kotflügel angefahren, der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Zeugen der Unfallflucht oder der Verursacher selbst werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09571/9520-0 mit der Polizeiinspektion Lichtenfels in Verbindung zu setzen.

 

 


Landkreis Hildburghausen

 


Landkreis Sonneberg

Sonneberg – Zeugen meldeten am Mittwochabend kurz vor 22 Uhr zwei Randalierer am Sonneberger Busbahnhof. Die eingesetzten Beamten wurden von den Tatverdächtigen dann mit Schneebällen beworfen und beleidigt. Da die beiden Männer zunehmend aggressiver wurden und – trotz mehrfacher Aufforderung zur Unterlassung – mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten zuliefen, wurden sie zu Boden gebracht und fixiert. Die Männer im Alter von 21 und 28 Jahren standen jeweils unter Alkohol-bzw. Drogeneinfluss, jedoch wurde glücklicherweise niemand durch die Auseinandersetzung verletzt. Im weiteren Verlauf äußerte einer der Beschuldigten dann Suizidgedanken, woraufhin er nach Einschätzung durch einen Arzt in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.


Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.

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