Polizeibericht für Dienstag, den 11.11.2025

11. November 2025 , 07:54 Uhr

Stadt und Landkreis Coburg

Sonnefeld – Mit Blechschaden aber ohne Verletzte endete am Montagnachmittag das Ausweichmanövers eines 74-Jährigen mit seinem VW auf der Bundesstraße B303 bei Sonnefeld. Dem VW-Fahrer kam um 15.20 Uhr auf der Bundesstraße auf Höhe der Abfahrt Sonnefeld/Weidhausen ein Fahrzeug entgegen, dass gegen das Rechtsfahrgebot verstieß, die Mittellinie überfuhr und auf die Fahrbahnseite des 74-Jährigen kam. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der Fahrer dem Gegenverkehr aus. Die beiden Autos streiften sich jeweils mit der Fahrerseite. Den Sachschaden an den Autos schätzen die Beamten auf 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge sowie deren Fahrer waren nach dem Zusammenstoß noch fahrtüchtig. Sie setzten ihre Fahrt nach der Unfallaufnahme fort. Gegen den Unfallverursacher, der von Ebersdorf in Richtung Kronach unterwegs war und auf die Gegenfahrbahn kam, ermittelt die Polizei Neustadt wegen Verstößen nach der Straßenverkehrsordnung.


Landkreis Kronach

Stockheim – Ein Mann aus dem Raum Stockheim ist offensichtlich Opfer eines Online-Betrugs geworden. Der Geschädigte hatte über das Internet Harzfarbe zum Preis von 172,- Euro gekauft und die Ware mit seiner Kreditkarte bezahlt. Da die Ware nicht beim Anzeigeerstatter ankam und auch der Verkaufs-Shop nicht erreichbar war, entschloss sich der 60-jährige, Anzeige wegen Betrugs zu erstatten.

Pressig – Bei einer Verkehrskontrolle in der Kronacher Straße fanden Ludwigsstädter Polizisten im Auto eines 20 Jahre alten Ukrainers verbotene Gegenstände. Am frühen Montagnachmittag haben Beamte der Polizeiinspektion Ludwigsstadt einen Pkw kontrolliert und dabei einen Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. Die Polizisten fanden gleich zwei in Deutschland nicht erlaubte Springmesser im Auto. Der 20-Jährige hatte die verbotenen Messer griffbereit in der Fahrertür und auch im Handschuhfach aufbewahrt. Bereits im Mai wurde der junge Mann ebenfalls wegen eines gleichgelagerten Verstoßes angezeigt. Die Springmesser stellten die Ordnungshüter sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz gegen den 20 Jahre alten Ukrainer ein. Nun wird der 20-Jährige mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen müssen.

Pressig – Ein bislang unbekannter Unfallfahrer fuhr am Montag in der Zeit zwischen 7.15 Uhr und ungefähr 13 Uhr gegen einen geparkten schwarzen Seat Leon. Der Seat stand auf dem Parkplatz eines Pflegedienstes in der Hauptstraße. An dem Auto blieben eine ordentliche Delle sowie diverse Kratzer an der linken vorderen Fahrzeugseite zurück, die mit mindestens 5000 Euro zu Buche stehen. Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizeiinspektion Ludwigsstadt unter der Telefonnummer 09263/975020 entgegen.


Landkreis Lichtenfels

Lichtenfels – In der Zeit von Sonntag, 15.00 Uhr bis Montag, 13.30 Uhr zerkratzte ein bislang unbekannter Täter die gesamte Beifahrerseite eines Toyota Corolla, der zu dieser Zeit in der Coburger Straße geparkt war. An dem Auto entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Vor etwa zwei Wochen kam es zu einem gleichgelagerten Fall, bei dem das Auto der 36-Jährigen beschädigt wurde. Zeugen der Sachbeschädigung werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09571/9520-0 mit der Polizeiinspektion Lichtenfels in Verbindung zu setzen.


Landkreis Hildburghausen

 


Landkreis Sonneberg

Sonneberg – Am Montagnachmittag kam es auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Bettelhecker Straße in Sonneberg zu einem polizeilichen Einsatz, nachdem mehrere Personen in Streit geraten waren. Nach ersten Erkenntnissen ging ein 38-jähriger Mann während der Auseinandersetzung auf einen Zeugen zu und es kam zum Gerangel. Im Anschluss verständigten Passanten die Polizei. Der 38-Jährige verweigerte gegenüber den eingesetzten Beamten die Angabe seiner Personalien, schrie die Einsatzkräfte an und zeigte sich zunehmend aggressiv. Zudem bedrohte er die Polizisten verbal. Da sich der Mann auch nach mehrfacher Aufforderung nicht beruhigte, sollte eine Identitätsfeststellung durchgeführt werden. Dabei leistete er Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, weshalb er gefesselt und in Gewahrsam genommen wurde. Während des Transports sowie im Gewahrsam beleidigte er die eingesetzten Beamten fortlaufend und verhielt sich weiterhin unkooperativ. Der Mann zog sich eine leichte Verletzung an der Lippe zu. Aufgrund des psychischen Ausnahmezustands und der Gesamtumstände wurde der 38-Jährige anschließend unter polizeilicher Begleitung einer Zwangseinweisung im Krankenhaus Hildburghausen zugeführt. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein.


Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.

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