Coburg – In der Nacht zum Donnerstag kam es in einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet Coburg zu einem polizeilichen Einsatz, bei dem eine 42-jährige Frau Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leistete und diese massiv beleidigte.
Gegen 00:42 Uhr sollte die Frau aufgrund einer Eigengefährdung polizeilich untergebracht werden. Da sie sich in der Wohnung kooperationsunwillig zeigte, mussten ihr Handfesseln angelegt werden, wogegen sie sich körperlich sperrte. Im weiteren Verlauf ließ sich die Frau im Treppenhaus unvermittelt fallen und schrie lautstark. Während der gesamten Maßnahme beleidigte sie die eingesetzten Beamten fortwährend mit Kraftausdrücken.
Auch nach dem Eintreffen einer Notärztin und eines Rettungswagens setzte die 42-Jährige ihr aggressives Verhalten fort. Auf der Trage des Rettungswagens versuchte sie, nach den Einsatzkräften zu treten, woraufhin sie fixiert werden musste.
Nach der Verbringung in das Klinikum Coburg zeigte sich die Frau weiterhin uneinsichtig. Sie versuchte mehrfach, sich medizinische Zugänge herauszureißen, was eine erneute Fesselung erforderlich machte. Im Zuge dieser Maßnahmen trat die Frau erneut um sich und spuckte einer Polizeihauptmeisterin gezielt in das Gesicht. Zur Unterbindung weiterer Angriffe wurde der Frau eine Spuckschutzhaube angelegt und ihre Beine mittels Klettfesseln fixiert.
Ein im Krankenhaus durchgeführter Blutalkoholtest ergab einen Wert von 3,55 Promille. Die Frau wurde zur medizinischen Überwachung auf die Intensivstation verbracht. Die betroffene Polizeibeamtin wurde ärztlich behandelt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung aufgenommen.
Dörfles – Am Mittwochabend entwendete ein bislang unbekannter Täter ein hochwertiges Elektrofahrrad von einem Privatgrundstück in Dörfles-Esbach. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der Unbekannte gegen 19:56 Uhr durch eine unverschlossene Gartentür das Grundstück eines freistehenden Einfamilienhauses in der Straße „Am Sportplatz“. Dort entwendete der Täter ein rosa Pedelec der Marke Cube, Modell Reaction Hybrid Pro 750, welches unverschlossen im Gartenbereich nahe der Eingangstür abgestellt war.
Dem 36-jährigen Geschädigten entstand durch den Diebstahl ein Entwendungsschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.
Die Polizeiinspektion Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die zum fraglichen Zeitpunkt verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Straße „Am Sportplatz“ gemacht haben oder Angaben zum Verbleib des rosa Pedelecs machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 zu melden.
Coburg – Nach einer Verkehrsunfallflucht am Mittwochnachmittag im Stadtgebiet Coburg sucht die Polizei nach einem beteiligten weißen SUV und dessen Fahrer.
Am Mittwoch kam es gegen 15:33 Uhr in der Seidmannsdorfer Straße auf Höhe der Hausnummer 123 zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. Ein am rechten Fahrbahnrand abgestellter Renault Master wurde von einem vorbeifahrenden Pkw an der linken Fahrzeugfront touchiert.
Nach dem Unfallereignis stieg der bislang unbekannte Fahrzeugführer kurzzeitig aus seinem Wagen aus und führte ein Gespräch mit dem Geschädigten. Unmittelbar danach setzte er seine Fahrt fort und entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen weißen SUV der Marke Skoda oder Seat handeln. An dem Renault des Geschädigten entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro.
Die Polizeiinspektion Coburg führt Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem weißen SUV geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Coburg unter der Telefonnummer 09561/645-0 in Verbindung zu setzen.
Grub am Forst – Am Mittwochnachmittag kam es in Grub am Forst im Steinweg zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus, bei dem nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro entstand. Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 14:52 Uhr ging über die Integrierte Leitstelle (ILS) die Mitteilung über einen Zimmerbrand ein. Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich das Feuer in den Räumlichkeiten eines dort ansässigen Honigverarbeitungsbetriebes. Als Ursache wurde ein technischer Defekt an einem Heizschrank für Honig festgestellt. Der Brand griff vom Betriebsraum auf Teile des Hausflurs über und führte zu einer starken Verrauchung des gesamten Anwesens.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort im Einsatz. Die Feuerwehren aus Grub am Forst, Ebersdorf, Rohrbach, Niederfüllbach und Zeickhorn waren mit mehr als 50 Einsatzkräften an den Löscharbeiten beteiligt. Zudem waren der Rettungsdienst, das THW sowie Techniker der SÜC Coburg vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen musste der Steinweg beidseitig für den Verkehr gesperrt werden.
Sämtliche Bewohner des Anwesens wurden evakuiert. Nach Abschluss der Löscharbeiten und einer Belüftung des Gebäudes durch die Feuerwehr konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. An den Räumlichkeiten entstanden Brandschäden sowie Schäden durch Rußbildung und Löschwasser.
Bad Staffelstein – Am Mittwochnachmittag schlug in einer Drogeriefiliale in der Horlachenstraße der Alarm an, als eine 30-Jährige das Geschäft verließ. Als die Frau vom Personal aufgefordert wird, die Taschen zu öffnen, ließ sie das Diebesgut, eine Halskette im Wert von 25 Euro, fallen. Eine Mitarbeiterin bemerkte dies jedoch und informierte die Polizei. Die 30-Jährige aus dem Landkreis Coburg erhält eine Anzeige wegen Ladendiebstahl.
Katzhütte – Am Mittwoch, dem 04.02.2026, gegen 10:45 Uhr befuhr ein 40-jähriger Pkw-Fahrer die L 1112 von Katzhütte in Richtung Scheibe-Alsbach. Aus bislang unbekannter Ursache verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit mehreren Bäumen am Straßenrand und kippte anschließend zurück auf die Fahrbahn. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, jedoch entstand Sachschaden am Pkw. Aufgrund des Unfallgeschehens kam es zu einer kurzzeitigen Beeinträchtigung des Verkehrs in diesem Bereich.
Sonneberg – Am Mittwoch, dem 04.02.2026, meldeten sich mehrere, überwiegend ältere, Bürger bei der Polizei und berichteten, dass sie sogenannte Schockanrufe erhalten hatten. Bei dieser Betrugsmasche geben sich Täter als Personen aus, die sie nicht sind, und erzählen eine frei erfundene, emotional aufwühlende Geschichte. Ziel ist es, die Opfer zu verunsichern oder unter Druck zu setzen, um an deren Geld oder Wertgegenstände zu gelangen.
In den aktuellen Fällen aus Sonneberg behaupteten die Anrufer, ein nahes Familienmitglied habe soeben einen schweren Verkehrsunfall verursacht und benötige nun dringend eine hohe Geldsumme, um eine angebliche Gefängnisstrafe abzuwenden. Um zusätzlichen Druck aufzubauen, wurde das Gespräch anschließend an einen Mittäter weitergeleitet, der sich als Polizeibeamter ausgab und behauptete, das Geld müsse sofort übergeben werden.
Diese Betrugsmasche ist der Polizei seit Jahren bekannt. Täter versuchen immer wieder, in bestimmten Regionen und zu bestimmten Zeiten auf diese Weise an Geld zu gelangen.
Bei den Vorfällen vom 04.02.2026 blieben die Betrüger glücklicherweise erfolglos. Die angerufenen Personen reagierten richtig, beendeten die Gespräche und informierten umgehend die Polizei.
Wichtiger Hinweis der Polizei:
- Die Polizei fordert niemals telefonisch Geld, Kautionen oder
Wertgegenstände.
- Legen Sie sofort auf, wenn Sie unter Druck gesetzt werden oder
Ihnen etwas merkwürdig vorkommt.
- Rufen Sie anschließend selbstständig Ihre Angehörigen unter den
Ihnen bekannten Nummern an - niemals die Nummer aus dem
eingehenden Anrufen
- Informieren Sie im Zweifel immer die Polizei.
Rückfragen bitte an:
Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.