Polizeibericht für Dienstag, den 22.04.2025

22. April 2025 , 07:37 Uhr

Stadt und Landkreis Coburg

 

Neustadt b. Coburg – Eine schwer verletzte E-Scooter-Fahrerin und mindestens 4.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagabend in Neustadt b. Coburg. Die 18-Jährige fuhr um 19.30 Uhr aus einem Grundstück in der Straße „Am Kalmusrangen“ auf die Fahrbahn und übersah dabei den Mitsubishi einer 33-Jährigen. Das Auto stieß mit dem Roller zusammen und die junge Frau stürzte auf die Straße. Die Rollerfahrerin musste vom Rettungsdienst mit Kopfverletzungen in ein Klinikum transportiert werden. Einen Helm trug die Frau nicht. Die Polizei Neustadt nahm einen Verkehrsunfall mit Personenschaden auf.

 

Coburg – Am Sonntagnachmittag brach in einem Lokschuppen in Coburg ein Brand aus. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Kurz vor 17 Uhr bemerkten Zeugen große Rauchschwaden im Bereich des Lokschuppens in der Straße „Am Lokomotivschuppen“ und wählten den Notruf. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr stand der alte Lokschuppen bereits in Vollbrand. Die angrenzenden Gleise mussten für die Dauer der Löscharbeiten bis etwa 20.20 Uhr gesperrt werden. Das Gebäude brannte vollständig aus. Aufgrund drohender Einsturzgefahr rissen Kräfte des THW die Ruine teilweise ab. Der Schaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Neben Beamten der Polizei Coburg waren insgesamt etwa 90 Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und des THW im Einsatz. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt zur derzeit unklaren Brandursache in alle Richtungen. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, melden sich bitte unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 bei der Kripo Coburg.

 


Landkreis Kronach

Kronach – Am Sonntagabend soll es auf einem Spielplatz auf dem Gelände des Landesgartenschau-Parks zu einem Streit zwischen mehreren Familien gekommen sein. Hierbei erlitten mehrere Personen Verletzungen. Ein im Anschluss verbreitetes Video der Geschehnisse löste in den sozialen Medien eine Vielzahl an sogenannten Hassreden (Hate Speech) aus. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei Kronach. Um das Geschehen umfassend aufzuklären, vernehmen Beamte aktuell zahlreiche Beteiligte und sichern relevante Beweismittel. Einzelne Familienangehörige mit deutscher und syrischer Herkunft sowie eine schlichtende 36-jährige Frau erlitten nach aktuellem Stand leichte Verletzungen und begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die Polizei traf die involvierten Personen noch vor Ort an. Gegen mehrere Beteiligte wird nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung ermittelt. Ein Videosequenz, die den Vorfall zeigt, verbreitete sich kurz nach dem Geschehen viral über soziale Netzwerke. In der Folge soll es zu zahlreichen Kommentaren gekommen sein, die teilweise strafrechtlich relevante Inhalte wie Volksverhetzung aufwiesen. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt daher in mehreren Fällen unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Das betreffende Video ist mittlerweile nicht mehr öffentlich abrufbar.

 

Die Staatsanwaltschaft Coburg und die Polizei Oberfranken informieren:

 

Wenn Grenzen der freien Meinungsäußerung auf den Social Media-Plattformen überschritten und hierdurch Rechte anderer verletzt werden, sind hasserfüllte Äußerungen strafbar. Die im Flyer zusammengefassten Empfehlungen sollen aufzeigen, wie Sie sich selbst vor Hassreden schützen können.

 


Landkreis Lichtenfels

Michelau – Am Montagnachmittag kontrollierten Beamte einen 54-jährigen Pkw-Fahrer in der Neuenseer Straße. Dieser konnte keinen Führerschein vorzeigen. Polizeiliche Recherchen ergaben, dass dieser dem Mann im Rahmen eines Fahrverbotsvollzuges genommen wurde. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der 54-Jährige erhält eine Anzeige wegen Fahrens trotz Fahrverbots, bzw. Sicherstellung des Führerscheins.

Lichtenfels –Eine 51-jährige Frau muss sich wegen Jagdwilderei verantworten. Sie ließ ihre Hündin am Montagvormittag von der Leine. Hierbei spürte die Hündin ein Reh auf und jagte dieses über die Bahngleise auf Höhe der „Gabsweiher“, den dortigen Fuß- und Radweg, durch den Main auf eine Wiese. Dort wurde das Reh von der Hündin tot gebissen. Die Hundehalterin erhält nun eine Anzeige wegen Jagdwilderei.


Landkreis Hildburghausen

Eisfeld – Beamte der Einsatzunterstützung Suhl kontrollierten Montagabend einen 35-jährigen Autofahrer bei Eisfeld. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,39 Promille. Auch ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis, weshalb er die Polizisten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten musste. Die Weiterfahrt wurde untersagt und den Mann erwartet jetzt eine Anzeige.
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Landkreis Sonneberg


Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.

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