Coburg – Am Dienstagnachmittag beschwerten sich Anwohner über einen erheblichen alkoholisierten Mann im Bereich der Mauer. Bei Eintreffen der Polizeibeamten saß der 33-jährige Coburger auf einer Parkbank, „belästigte“ Passanten und konsumierte weiterhin hochprozentigen Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 2,14 Promille. Trotz mehrmaliger Aufforderung der Polizisten, wollte der Mann die Örtlichkeit partout nicht verlassen. Da er zusätzlich aufgrund seines Zustands mehrmals beinahe gestürzt wäre, musste er die Beamten zur Dienststelle begleiten. Dort verbrachte er die nächsten Stunden in der Ausnüchterungszelle. Zusätzlich erwartet ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Bayer. Straßen- und Wegegesetz.
Pressig – Am Dienstagnachmittag führte die Polizeistation Ludwigsstadt eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Kreisstraße KC 17 zwischen Teuschnitz und Marienroth durch. Dabei überwachten die Polizisten den Verkehr mit dem Lasermessgerät. Die Mehrheit der Fahrzeugführer hielt sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Insgesamt wurden jedoch fünf Fahrer festgestellt, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Spitzenreiter war ein 63 Jahre alter Mann, der es mit seinem Opel auf eine Geschwindigkeit von 147 km/h brachte. Ihn erwarten nun ein einmonatiges Fahrverbot, ein Bußgeld von 320 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg. Die Polizei weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptunfallursachen ist. Daher appelliert sie an alle Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Lichtenfels – Am Dienstagnachmittag, kurz vor 16.00 Uhr, befuhren eine 20-jährige Fiat-Fahrerin, ein 42-Jähriger mit seinem Dacia und ein 62-Jähriger mit seinem Ford hintereinander die Coburger Straße. Sie mussten alle an der Ampel der Unterführung aufgrund Rotlicht halten. Als die Ampel erlosch, fuhr die 20-Jährige los. Der Ford-Fahrer hatte es offenbar recht eilig und er überholte den vor ihm fahrenden Dacia. Aufgrund der schmalen Fahrbahn touchierte er diesen und prallte beim Gegenlenken noch frontal an die Sandsteinmauer der Unterführung. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand, es entstand ein Sachschaden von mindestens 5.000 Euro.
Burgkunstadt – Am Dienstagmittag erhielt ein 98-jähriger Burgkunstadter einen Anruf, in dem eine Computerstimme rund 500 Euro forderte. Durch das Drücken diverser Zahlen auf seinem Telefon sollten unterschiedliche Aktionen ausgelöst werden. Der Pensionist erkannte die Betrugsmasche sofort, legte auf und verständigte seinerseits die Polizei. Durch die Beamten wurde die Rufnummer auf seinem Festnetztelefon gesichert, es handelt sich augenscheinlich um eine gespoofte Nummer mit der Länderkennung aus Belgien. Glücklicherweise erkannte der aufgeweckte Burgkunstadter die Betrugsmasche, somit war ihm kein Schaden entstanden.
Eisfeld – Dienstagnachmittag (07.04.2026) fuhr ein 83-jähriger Autofahrer auf der Kreisstraße zwischen Heid und Eisfeld. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Eisenbahnunterführung. Sowohl der Mann, als auch seine 84-jährige Beifahrerin wurden im Pkw eingeklemmt. Sie mussten durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden und erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Ein Gutachter sowie der Abschleppdienst waren im Einsatz.
Schnett – In der Zeit von Montagmittag bis Dienstagvormittag beschädigten unbekannte Täter einen Brunnen, der sich im Vorgarten eines Wohnhauses in der Schulstraße in Schnett befindet. An dem Brunnen entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Sachdienliche Hinweise zu der Sachbeschädigung nimmt die Polizeiinspektion Hildburghausen unter der Telefonnummer 03685 778-0 und der Angabe des Aktenzeichens 0085463/2026 entgegen.
Schalkau – Im Zeitraum von Ostermontag, dem 6. April, bis zum Dienstagmorgen, dem 7. April, kam es in der Eisfelder Straße in Schalkau zu einem Diebstahl von rund 500 Kilogramm Messingspäne. Bislang unbekannte Täter entwendeten die Metallspäne auf derzeit nicht bekannte Art und Weise. Der entstandene Beuteschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Eisfelder Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Sonneberg unter Angabe der Vorgangsnummer 0084768 zu melden.
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