Coburg – Am Sonntagnachmittag kam es in der Wettiner Anlage zu einem Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug.
Gegen 15:43 Uhr stellte eine 41-Jährige ihr Fahrzeug kurzzeitig unbeaufsichtigt und mit offenstehenden Türen auf einem Ämterparkplatz ab. In diesem Zeitraum entwendete ein bislang unbekannter Täter einen auf der Fahrerseite befindlichen Rucksack samt Inhalt. Der entstandene Beuteschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Sachdienliche Hinweise zu dem Täter erbittet die Polizeiinspektion Coburg unter der Telefonnummer 09561/645-0.
Coburg – Am Sonntagnachmittag, gegen 16:30 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Coburg in der Löwenstraße einen 54-Jährigen, der mit einem manipulierten E-Bike unterwegs war. Das Fahrrad des Mannes konnte mit Motorunterstützung Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreichen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer weder im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis noch der vorgeschriebenen Pflichtversicherung war.
Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt und stellten das Fahrzeug sicher. Der Beschuldigte muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
Coburg – Am Sonntagmorgen stellten Polizisten der hiesigen Dienststelle am Markt bei zwei Männern einen verbotenen Elektroschocker sicher. Zuvor hatte eine Zeugin zwei verdächtige Personen gemeldet, die in der Fußgängerzone mit einer Waffe hantierten. Die alarmierten Beamten trafen die Verdächtigen am Markt an. Es handelte sich dabei um einen 21-Jährigen und seinen 18-jährigen Begleiter. Der Elektroschocker konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Angaben der Beteiligten handelte es sich hierbei um ein „Spaßgerät“. Die jungen Männer müssen sich nun wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz verantworten.
Ebersdorf – Am Sonntag kam es gegen 11:55 Uhr auf der Bundesstraße 303 auf Höhe Ebersdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Auto von einem herabstürzenden Baum getroffen wurde. Ein 30-Jähriger befuhr die B 303 in Fahrtrichtung Sonnefeld, als unvermittelt ein Baum vom rechten Grünstreifen der Fahrbahn herabstürzte und mit dem Fahrzeug kollidierte. Der Fahrzeugführer blieb bei dem Unfall unverletzt. An dem beteiligten Fahrzeug entstand ein großflächiges Schadensbild an der Motorhaube sowie der Frontstoßstange. Der Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro beziffert.
Ersten Ermittlungen zufolge war der Baum bereits vor dem Sturz abgestorben und morsch. Es ist kein Fremdverschulden erkennbar.
Neuensorg – Am Sonntagnachmittag stand im Weidhausener Gemeindeteil Neuensorg ein mit Strohballen beladener landwirtschaftlicher Anhänger in Vollbrand. Eine Person verletzte sich leicht. Ein 67-Jähriger hatte auf einem Feld im Landkreis Lichtenfels Strohballen geladen. Auf der Strecke zwischen Neuensee und Neuensorg geriet die Ladung aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Der Landwirt hielt mit seinem Gespann am Ortseingang von Neuensorg an und koppelte den Anhänger von seinem Traktor ab. Der Anhänger samt Ladung stand zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig in Flammen. Beim Abkoppeln zog sich der Mann Verbrennungen an der Hand zu. Die örtlichen Feuerwehren übernahmen die Brandbekämpfung in der Ortsdurchfahrt von Neuensorg. Während der Brandbekämpfung und der sich anschließenden Reinigungsmaßnahmen sperrten die Einsatzkräfte die Lichtenfelser Straße. Der Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich. Die Neustadter Polizei schließt ein vorsätzliches Inbrandsetzen aus und ermittelt wegen eines Brandfalls mit Personenschaden.
Pressig – Sonntagabend gerieten auf einem Feld bei Posseck mehrere Heuballen auf einem Anhänger in Brand. Der Sachschaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag. Die Heuballen wurden am Sonntag, gegen 13.30 Uhr, in Glosberg gepresst; ein 78 jähriger Landwirt lud die Ballen gegen 17.30 Uhr auf und sicherte sie in zwei Doppelreihen mit jeweils fünf Ballen übereinander. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Anzeichen für einen Brand erkennbar. Der Landwirt transportierte die Ballen anschließend über die Bundesstraße B 85 nach Pressig und weiter in Richtung Posseck. Kurz vor dem Abladeort bemerkte er Rauch am Anhänger, fuhr auf eine Wiese, koppelte den Anhänger ab und stellte die Zugmaschine in sicherer Entfernung ab. Der Brand ging vom hintersten, oberen, rechten Ballen in einer Höhe von ungefähr 3,80 Meter aus. Die komplette Ladung ging in Flammen auf, zudem brannte der Ladewagen aus. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehren aus Pressig, Rothenkirchen, Marienroth und Posseck waren mit gut 60 Einsatzkräften vor Ort, bekämpften die Flammen und verhinderten ein Ausbreiten des Feuers. Die Brandursache ist bislang unklar, der Gesamtsachschaden wird auf über 5000 Euro geschätzt. Die Polizeistation Ludwigsstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 09263/975020 erbeten.
Marktrodach – Am Sonntagnachmittag gegen 16:50 Uhr fiel einer Streife der Polizei Kronach ein junges Mädchen auf, welches im Ortsteil Unterrodach mit einem sogenannten „Pocket-Bike“ unterwegs war. Bei der Kontrolle der Fahrerin stellte sich heraus, dass die junge Dame erst 7 Jahre alt war. Außerdem wurde festgestellt, dass an dem etwa 20 km/h schnellen Gefährt kein Kennzeichen angebracht und das Fahrzeug unversichert war. Der jungen Dame wurde deshalb die Weiterfahrt untersagt. Gegen sie und ihren Vater, welcher offensichtlich Eigentümer des Fahrzeugs ist, wurden Ermittlungen u. a. wegen Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Lichtenfels – Am Sonntagabend gegen 18.00 Uhr befuhr ein 18-Jähriger die Kreisstraße LIF 4 von Roth in Richtung Thelitz. In einer Linkskurve kam der Fahranfänger mit seinem Mercedes aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Straße ab und schließlich in der dortigen Wiese zum Stillstand. Während der junge Mann unverletzt blieb, erlitten drei seiner Mitfahrer leichte bis mittelschwere Verletzungen und mussten ins Klinikum Lichtenfels verbracht werden. Am Mercedes entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.
Lichtenfels – Etwa 200 Meter hinter dem Campingplatz, auf einer Halbinsel am Mainufer, ließen ein oder mehrere unbekannte Täter am vergangenen Wochenende unerlaubt Müll und Angelzubehör zurück. Das Lager befindet sich zudem in der Schonstrecke, in der das Angeln verboten ist. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Lichtenfels unter der Telefonnummer 09571/9520-0.
Bad Staffelstein – Am Sonntag, zwischen 14.00 Uhr und 16.15 Uhr, zerkratzte ein unbekannter Täter einen schwarzen VW Touran, der zu dieser Zeit auf dem Parkplatz der Obermaintherme abgestellt war. Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Zeugen der Sachbeschädigung werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09573/2223-0 mit der Polizeistation Bad Staffelstein in Verbindung zu setzen.
Bad Staffelstein – In der Zeit von Freitag, 08.00 Uhr bis Sonntag, 10.00 Uhr, beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer eine Laterne im Kreisverkehr der St 2197/Äußerer Frankenring, sodass ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro entstand. Gemäß der Spurenlage vor Ort kam der Unbekannte im Kreisverkehr nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dabei gegen die Laterne. Vor Ort konnten noch Fahrzeugteile aufgefunden werden, die Ermittlungen zum Verursacher dauern noch an. Sachdienliche Hinweise zur vorliegenden Verkehrsunfallflucht erbittet die Polizeistation Bad Staffelstein unter der Telefonnummer 09573/2223-0.
Hildburghausen – Sonntagnachmittag führten Beamte der Einsatzunterstützung Suhl Geschwindigkeitskontrollen auf der Landstraße zwischen Hildburghausen und Gerhardtsgereuth durch. Bei erlaubten 100 km/h außerorts fuhren insgesamt zehn Autofahrer zu schnell. Fünf müssen mit einem Verwarngeld und fünf mit einem Bußgeld rechnen. Einen Autofahrer, der mit 169 km/h „geblitzt“ wurde, erwarten neben einem saftigen Bußgeld, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot.
Schleusingen – Sonntagmittag wollte ein 42-jähriger Autofahrer von der Eisfelder Straße kurz vor dem Ortseingang Schleusingen nach links in einen Forstweg abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 19-jährigen Motorradfahrer, der ihm vorfahrtsberechtigt auf der Eisfelder Straße entgegenkam. Der Kradfahrer stürzte und verletzte sich schwer. Auch der 42-Jährige sowie seine 55-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten kamen ins Krankenhaus. Um die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge kümmerte sich der Abschleppdienst.
Sonneberg – Am Samstagabend kam es in der Waldstraße in Sonneberg zu einem umfangreicheren Polizeieinsatz. Anlass war zunächst eine Streitigkeit, in deren Verlauf ein 44-jähriger Mann einen anderen Mann beleidigt sowie eine Tür beschädigt haben soll. Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige mit einem Moped vom Einsatzort. Nach bisherigen Erkenntnissen stand der 44-Jährige dabei unter dem Einfluss von Alkohol und/oder berauschenden Mitteln. Zudem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte den Mann wenig später in einer nahegelegenen Hütte feststellen. Das zuvor benutzte Moped wurde ebenfalls am Einsatzort aufgefunden. Gegen den 44-Jährigen wurden Blutprobenentnahmen angeordnet und durchgeführt, um den Verdacht des Alkohol- beziehungsweise Drogenkonsums zu überprüfen bzw. zu dokumentieren. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der Beschuldigte zudem Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Insgesamt wurden gegen den 44-Jährigen mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr beziehungsweise Fahrens unter berauschenden Mitteln, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefertigt. Verletzt wurde im Rahmen des Einsatzes glücklicherweise niemand.
Sonneberg – Am Sonntagmittag kontrollierten Polizeibeamte in der Bismarckstraße in Sonneberg einen Mann, der mit einem E-Bike im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs war. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Darüber hinaus ergaben die weiteren Ermittlungen, dass es sich bei dem benutzten Zweirad nicht um ein gewöhnliches Pedelec, sondern um ein Fahrzeug handelte, das ohne Tretunterstützung Geschwindigkeiten von bis zu knapp 60 km/h erreichen kann. Für das Fahrzeug bestand kein erforderlicher Versicherungsschutz. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Gegen den Fahrer wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.