Bad Rodach – 16-jähriger Jugendlicher bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Am Samstagnachmittag (15. August 2026) kam es gegen 16:51 Uhr in Bad Rodach zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.
Ein 16-jähriger deutscher Jugendlicher befuhr mit seinem Kleinkraftrad der Marke Simson den Grabenweg in Richtung Rückertstraße. Im Bereich der Einmündung zur Hildburghäuser Straße missachtete der 16-jährige deutsche Fahrer nach derzeitigen Erkenntnissen die für ihn geltende Vorfahrtregelung.
Im Kreuzungsbereich kam es anschließend zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtsberechtigten Pkw, der von einem 49-jährigen deutschen Mann geführt wurde.
Der Fahrer des Kleinkraftrades wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er erlitt Schürfwunden und Prellungen am gesamten Körper und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach aktuellem Stand bestand keine Lebensgefahr.
Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 10.000 Euro. Das Kleinkraftrad des Jugendlichen wurde aufgrund des Schadens als nicht mehr fahrbereit eingestuft und zur weiteren Überprüfung sichergestellt.
Gegenüber den Einsatzkräften gab der Fahrer an, dass die Bremse seines Kleinkraftrades nicht funktioniert habe. Die Polizeiinspektion Coburg führt die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang und zur technischen Überprüfung des Fahrzeuges.
Coburg – Ermittlungen wegen verschiedener Verkehrsverstöße nach Kontrolle eines Pedelecs
In der Nacht zum Samstag (15. August 2026) kontrollierten Polizeibeamte gegen 02:35 Uhr einen 22-jährigen ukrainischen Mann mit seinem Pedelec im Bereich der Unteren Anlage in Coburg. Der 22-Jährige fiel den Beamten auf, da er sich mit einer Gesichtsmaske und Kapuze vermummte. Bei Ansprache der Beamten versuchte die Person zu flüchten, konnte jedoch durch die eingesetzten Beamten kurz darauf gestoppt und gefesselt werden.
Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrzeuges ergaben sich Hinweise auf eine technische Veränderung des Elektroantriebs. Nach einer ersten Prüfung auf einem Rollenprüfstand unterstützte der Elektroantrieb das Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 49 km/h.
Der 22-jährige ukrainische Fahrer konnte bei der Kontrolle keine erforderlichen Nachweise für eine Versicherung oder Fahrerlaubnis vorlegen.
Das Pedelec des 22-jährigen ukrainischen Mannes wurde zur weiteren technischen Überprüfung sichergestellt. Zudem wurde ein mitgeführtes Klappmesser sichergestellt.
Die Polizeiinspektion Coburg führt die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts verschiedener Verkehrsverstöße. Eine abschließende technische Bewertung steht noch aus.
Coburg – Ermittlungen nach körperlicher Auseinandersetzung am Bahnhof
Am Samstagabend (15. August 2026) kam es gegen 22:55 Uhr im Bereich des Coburger Bahnhofs zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 36-jähriger syrischer Mann eine Flasche in Richtung einer 20-jährigen deutschen Staatsangehörigen geworfen haben. Die Flasche verfehlte die Frau. Im weiteren Verlauf soll der Mann die Frau geschlagen haben.
Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Im Anschluss entfernte sie sich vom Ort des Geschehens.
Der Beschuldigte konnte im Rahmen der polizeilichen Fahndung im Stadtgebiet angetroffen werden. Die Polizeiinspektion Coburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
Coburg: Ermittlungen nach Auseinandersetzung vor Diskothek im Steinweg
In der Nacht zum Sonntag kam es gegen 01:15 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich einer Diskothek im Steinweg in Coburg. Die Polizeiinspektion Coburg wurde über eine Schlägerei im Außenbereich informiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Zusammenhang mit dem Verlassen der Diskothek. Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sowie mehrere weitere Personen waren daran beteiligt.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollte ein 22-jähriger rumänischer Mann aufgrund eines vorherigen Fehlverhaltens aus der Diskothek begleitet werden. Im Außenbereich seien sie dabei von mehreren Personen bedrängt worden. Nach Angaben der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hätten sie sich gegen die Situation gewehrt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es in der Folge zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. Die genauen Abläufe und Verantwortlichkeiten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizeiinspektion Coburg ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Kronach – Bei der Kontrolle eines 17-jährigen Leichkraftradfahrers
konnten drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt werden.
Der durchgeführte Test erbrachte ein positives Ergebnis, hinsichtlich
des Konsums von Marihuana. Die Weiterfahrt wurde unterbunden,
Anzeige wird erstattet.
Bad Staffelstein / Uetzing
Ein 41 jähriger Mann geriet am Sonntag in den Morgenstunden mit seiner Lebenspartnerin in Streit, sodass die Polizei hinzugezogen werden musste. Er befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand, der darin gipfelte, dass er sich bei Eintreffen der Streife zunächst mit einem unbekannten Gegenstand bewaffnete. Ziel sei es gewesen, durch die Polizei bei dem Einsatz einen Suizid durch Beamten zu provozieren.
Den Beamten gelang es, den Mann zu beruhigen und zu entwaffnen.
Im weiteren Verlauf wurde er in psychiatrische Klinik eingewiesen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Bad Staffelstein / Oberlangheim
Ein 17 Jähriger befuhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit seinem Leichtkraftrad die Ortsverbindungsstraße zwischen Oberlangheim und Vierzehnheiligen. In einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab und stürzte.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis besitz. Weiterhin stand er auch unter Alkoholeinfluss.
Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Eine Handgelenksfraktur sowie ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000 Euro waren die Folgen des Unfalls für den Fahranfänger.
Nun kommt auf ihn noch ein Strafverfahren wegen mehrerer Delikte zu.
Lichtenfels
Am Samstagabend machte sich eine junge Frau Sorgen um ihren Freund. Nach einer Streitigkeit sei ihr Freund wohl alkoholisiert mit seinem Auto davongefahren.
Die hinzugezogenen Beamten konnten den 31 Jährigen kurz darauf in seinem Fahrzeug sitzend antreffen. Er war sichtlich alkoholisiert und zeigte sich uneinsichtig.
Bei ihm wurde eine Blutentnahme zur Feststellung der Blutalkoholkonzentration durchgeführt.
Weiterhin mussten die Beamten feststellen, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits vor 5 Jahren entzogen worden war.
Auf ihn kommen diverse Strafanzeigen zu.
Lichtenfels
In Lichtenfels wurde ein junger Mann dabei beobachtet wie er in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich des Bürgerwegs mehrere Verkehrszeichen mit Aufklebern „verschönerte“.
Eine Zeugin verständigte daraufhin die Polizei.
Die eingesetzten Beamten konnten den „Club-Fan“ antreffen und zur Rede stellen. Der Derby Sieg am Samstag habe ihn wohl zu der Aktion verleitet. Er zeigte sich einsichtig und geständig.
Es konnten bei ihm noch mehrere Aufkleber mit Bezug zum 1. FC Nürnberg sichergestellt werden.
Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Hildburghausen – Am 15.08.2026 um 07:30 Uhr stellte ein Autofahrer seinen Pkw Audi auf dem Parplatz des Kauflands in Hildburghausen ab. Als er gegen 08:20 Uhr zurückkam, stellte er einen Unfallschaden an der rechten hinteren Tür fest. Ein Verursacher war nicht vor Ort. Der Sachschaden am Audi wird auf 5.000 Euro geschätzt. Zeugen der Unfallflucht melden sich bitte unter der Telefonnummer 03685 778-0 und der Angabe des Aktenzeichens 0206631/2026 bei der Polizeiinspektion Hildburghausen.
Neuhaus am Rennweg – Am 16.08.2026 um 01:15 Uhr, wurden zwei Brüder in der Robert-Koch-Straße durch Beamte der Polizeiinspektion Sonneberg kontrolliert. Diese waren je auf einem E-Scooter unterwegs. Hierbei wurde festgestellt, dass der 26-jährige sein Fahrzeug unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln führte, was eine Blutentnahme im Krankehhaus zur Folge hatte. Der 25-jährige Fahrer des anderen E-Scooter hatte keine gültige Versicherung für sein Fahrzeug und führte dieses ebenfalls unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Dies stellt einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz dar und führte ebenfalls zu einer Blutentnahme. Gegen beide Brüder wurde daher ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz und gegen den 25-jährigen zusätzlich noch ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Hinweis: Die Informationen in der Rubrik „Polizeibericht“ stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.