Im Bayerischer Landtag stand gestern (20. März) die Zukunft des privaten Hörfunks im Fokus: Beim Privatradio-Tag diskutierten Vertreter aus Politik und Rundfunk über die weiteren Perspektiven der Branche. Innenminister Joachim Herrmann lobte dabei vor allem die Rolle der Lokalradios als wichtige Vermittler von Informationen vor Ort. Zuletzt insbesondere mit Blick auf die Kommunalwahlen sei es entscheidend, dass Menschen erfahren, was direkt in ihrer Umgebung passiert:
„Weil das wird in bayernweiten oder deutschlandweiten Sendern natürlich selten entsprechend rübergebracht. Insofern gibt es da auch eine Bedeutung der Lokalradios unmittelbar auch für die örtliche Demokratie.“
Die Bamberger CSU-Landtagsabgeordnete Melanie Huml forderte außerdem Unterstützung:
„Wir können natürlich die Lokalradios nicht alleine lassen, sondern es ist notwendig da auch zu unterstützen und zu helfen und das ist einfach absolut klasse, was da jeden Tag, jeden Morgen, jeden Abend zu jeder Stunde geboten wird. Und es wird ja immer wichtiger, dass die Menschen wirklich gute Informationen vor Ort bekommen und dafür steht das Lokalradio für eben differenzierte Informationen vor Ort.“
Das Privatradio erreicht täglich über vier Millionen Menschen in Bayern. Im Mittelpunkt des Treffens standen Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen angesichts wachsender Konkurrenz durch internationale Plattformen.