Im Streit um die Marke „Druck 18“ gibt es eine Entscheidung vor dem Oberlandesgericht Hamburg. Der Hamburger Verein „Laut gegen Nazis“ darf den Namen weiterhin verwenden. Eine GmbH aus dem Onlineversandhandel ist mit ihrem Antrag auf eine einstweilige Verfügung im Eilverfahren in beiden Instanzen, also vor dem Landgericht und dem Oberlandesgericht gescheitert. Der Verein kann die Marke damit vorerst weiter nutzen und unter diesem Namen Produkte vertreiben. Wie berichtet hatte sich „Laut gegen Nazis“ die Markenrechte an „Druck 18“ gesichert – so heißt der Online-Shop des rechtsextremen Politikers und Händlers Tommy Frenck aus dem Landkreis Hildburghausen. Frenck kündigte daraufhin juristische Schritte an und stellte eine Eilklage in Aussicht, da er seinen Shop unter dieser Bezeichnung weiterbetreiben wollte.