Schießstand-Debatte: Infos der Schützen und Beschwerde bei der Rechtsaufsicht

19. Februar 2026 , 06:12 Uhr

Der 500 000 Euro-Zuschuss für die Kronacher Schützen sorgt weiter für Diskussionen. In einem Pressegespräch haben sich die Verantwortlichen der Schützengesellschaft gestern (18.2.) geäußert. Dabei ging es vor allem um die Frage, warum der Neubau aus ihrer Sicht zwingend notwendig sei. Eine bloße Sanierung des bestehenden Standes würde demnach rund 1,5 Millionen Euro kosten – bei weniger Schützenpositionen und weiterhin erheblichen technischen Problemen. Unter anderem geht es um eine unzureichende Belüftung, entstehende Bleistäube im Kugelfang sowie Wände und Böden, die nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen. Zudem gebe es dafür keine Förderung. Geplant ist deshalb eine neue 50-Meter-Raumschießanlage. Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,3 Millionen Euro. Neben den 500 000 Euro aus der Stadt sind eine Million Euro vom Freistaat in Aussicht gestellt, 800 000 Euro muss der Verein selbst stemmen.

 

Am Abend wurde bekannt, dass fünf Stadtratsmitglieder (verschiedener Fraktionen) die Rechtsaufsichtsbehörde Landratsamt eingeschaltet haben. Sie fordern die Aufhebung des Stadtratsbeschlusses. Das begründen sie u.a. damit, dass der Zuschussantrag nur mündlich erfolgt ist und dass keine Unterlagen für Angebote oder Vergleichsangebote zum Neubau oder eine mögliche Sanierung des Pistolenstandes vorgelegt wurden. Weiter wird kritisiert, dass mehrere Stadträte als Vereinsmitglieder mit abgestimmt haben und dass der Stadtrat 2009 beschlossen hat, dass keine Vereinszuschüsse als freiwillige Leistungen gewährt werden sollen.

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