SEK Einsatz nach Familienstreit in Burgkunstadt

04. Februar 2026 , 09:23 Uhr

Nach einem eskalierenden Streit in Burgkunstadt hat in der Nacht auf Mittwoch das Spezialeinsatzkommando (SEK) eingreifen müssen. Ein 47-jähriger Mann befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und hielt ein Messer in der Hand. Als die Beamten gegen 21.45 Uhr eintrafen, hörten sie Schreie aus der Wohnung. Sie öffneten die Wohnungstür gewaltsam. Der Mann reagierte nicht auf Aufforderungen, das Messer abzulegen. Auch die Lebensgefährtin weigerte sich zunächst, die Wohnung zu verlassen. Gegen Mitternacht überwältigte das SEK beide Personen, verletzt wurde dabei niemand. Die Frau verlor kurzzeitig das Bewusstsein und wurde medizinisch versorgt. Beide kamen im Anschluss jeweils in ein Bezirkskrankenhaus.

Das könnte Dich auch interessieren

25.08.2026 Coburger Hausarzt sitzt in U-Haft Ein Hausarzt aus dem Landkreis Coburg sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Das hat die Staatsanwaltschaft Coburg auf RadioEINS-Anfrage bestätigt. Hintergrund ist der Verdacht, dass sich der Arzt gegenüber einer Person übergriffig verhalten haben soll. Zu den konkreten Vorwürfen äußert sich die Staatsanwaltschaft wegen des laufenden Verfahrens bislang nicht. 25.08.2026 Modernste Medizintechnik gegen Krebs in Oberfranken: Siemens Healthineers nutzt KI als Werkzeug Künstliche Intelligenz aus Oberfranken soll künftig noch stärker im Kampf gegen Krebs und andere schwere Krankheiten helfen. Siemens Healthineers in Forchheim setzt KI unter anderem bei der Auswertung von CT- und MRT-Bildern ein. Ein Beispiel: Vor einer Tumorbestrahlung kann die Technik automatisch bis zu 47 Organe erkennen und markieren. Das spart Ärzten Zeit und soll 25.08.2026 Streit um Jugendförderung im Kreis Sonneberg Im Streit um Fördermittel für die Jugendarbeit im Landkreis Sonneberg hat das Thüringer Landesverwaltungsamt Landrat Robert Sesselmann gestoppt. Konkret geht es um 91 500 Euro für die Jugendarbeit des Kreissportbundes. Wie der MDR berichtet,  hatte Sesselmann die Zuständigkeit dafür vom Jugendhilfeausschuss auf den Kreistag übertragen. Nach Auffassung des Landesverwaltungsamtes hat er damit seine Kompetenzen überschritten. 25.08.2026 Mehr Prostituierte in Coburg angemeldet In Coburg ist die Zahl der angemeldeten Prostituierten im vergangenen Jahr gestiegen. Ende 2025 waren in der Stadt 36 Personen nach dem Prostituiertenschutzgesetz registriert – vier mehr als ein Jahr zuvor. Für die Gemeinden im Landkreis Coburg sowie in den Landkreisen Kronach und Lichtenfels weist die Statistik dagegen keine angemeldeten Personen aus. Bayernweit waren zum