In Oberfranken sind erste Fälle des Shamonda-Virus nachgewiesen. Konkret sind vier Milchviehbetriebe im Landkreis Kulmbach betroffen. Der Erreger wird von kleinen Stechmücken, sog. Gnitzen, übertragen und betrifft vor allem Rinder, aber auch Pferde, Schafe, Alpakas oder Ziegen. Typische Symptome sind Fieber, Durchfall und ein Rückgang der Milchleistung, bei trächtigen Tieren drohen zudem Fehlgeburten. Einen Impfstoff gibt es noch nicht, betroffene Betriebe setzen auf Insektenschutz für ihre Tiere.
Für Menschen besteht laut Friedrich-Loeffler-Institut keine Gefahr.