So schützen werdende Mütter sich und ihre Babys vor RSV

12. Dezember 2024 , 08:30 Uhr

Angestrengtes Atmen, Fieber und Appetitlosigkeit. Wenn die Symptome auf mehr als eine einfache Erkältung hindeuten, könnte eine RSV-Infektion dahinterstecken. Gerade von jetzt an bis April, tritt das Virus gehäuft auf. Bei schweren Verläufen kann es sogar zu einer Lungenentzündung führen. Besonders für Neugeborene und Säuglinge ist das Risiko groß.

Besonders für Babys kann das Virus gefährlich werden

Das „Respiratorische Synzytial-Virus“, kurz RSV, ist ein weltweit verbreiteter Erreger, der akute Erkrankungen der Atemwege verursacht. Besonders für Babys kann das Virus dann gefährlich werden, weiß Immunologe Professor Dr. Carsten Watzl: „Bei den Babys ist es so, dass innerhalb des ersten Lebensjahres, sich rund 70 Prozent mit RSV infizieren. Und gerade in den ersten sechs Lebensmonaten ist das ein Problem, weil das Immunsystem von den Kleinen noch nicht so richtig ausgebildet ist und sie sich deshalb auch nicht wirklich gegen diese Infektion wehren können. Und es gibt auch keine Medikamente, die diese Infektion ursächlich wirklich therapieren könnten und man kann nur Symptome lindern.“

So funktioniert die „maternale Immunisierung“

Inzwischen gibt es jedoch verschiedene Vorsorgemöglichkeiten – unter anderem eine RSV-Impfung für Schwangere. Sie wird zwischen der 24. und der 36. Woche verabreicht. „Was man da nutzt, nennt sich Nestschutz“ erklärt Professor Dr. Cartsen Watzl. „Und wenn ich die Mutter gegen RSV impfe, dann übertragen sich während der Schwangerschaft die RSV-Antikörper auf das Ungeborene und wenn das Kind dann geboren wird, hat es ab dem ersten Tag gleich diesen Schutz durch diese Antikörper. Das nennen wir in der Fachwelt auch maternale Immunisierung.“

Eine gute Aufklärung ist wichtig

Das Prinzip der maternalen Immunisierung ist seit vielen Jahren etabliert, zum Beispiel bei der Keuchhusten-Impfung. Trotzdem sind noch zu wenige geimpft. „Wie so häufig ist natürlich auch hier eine Aufklärung wirklich wichtig. Also sprechen Sie einfach mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin, die können Ihnen das erklären. Oder wenn Sie Geschwisterkinder haben, reden Sie mit dem Kinderarzt, der Kinderärztin, auch die können aufklären und können das einordnen.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Pfizer Pharma GmbH

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.wirfuersimpfen.de

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