Region Kumamoto

Dutzende Verletzte bei starkem Erdbeben in Japan

28. Juli 2026 , 11:51 Uhr

Bei einem erneut starken Beben kommt es im Südwesten Japan zu Schäden, Dutzende Menschen werden verletzt. Eine Gefahr ist jedoch gebannt.

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,1 im Südwesten Japans sind Dutzende Menschen verletzt worden. Der japanische Fernsehsender NHK berichtete von mindestens 50 Verletzten in der besonders schwer betroffenen Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu. Straßen und Gebäude wurden teils schwer beschädigt. Zudem entgleiste nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo ein Güterzug.

Unterdessen hob die nationale Wetterbehörde eine Warnung vor einem bis zu einem Meter hohen Tsunami wieder auf. In rund 48.000 Haushalten in Kumamoto sei der Strom ausgefallen, hieß es weiter. Unter den Verletzten befinden sich laut NHK auch etwa zehn Bewohner eines Pflegeheims. In einem Gebäude des großen Einzelhandelskonzerns kam es demnach zu einer Explosion. Luftaufnahmen zeigten erhebliche Schäden.

Tiefe von zehn Kilometern

Es gebe keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken durch die starke Erschütterung, berichteten japanische Medien unter Berufung auf die Betreiber. 

Das Bebenzentrum lag in der Region Kumamoto in einer Tiefe von zehn Kilometern. Kurz nach dem ersten Beben kam es auf Kyushu zu starken Nachbeben. Die Region Kumamoto war vor zehn Jahren von einem ebenfalls schweren Erdbeben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Dutzende Menschen waren dabei damals direkt ums Leben gekommen. Auch damals gab es schwere Schäden an Gebäuden, darunter an der berühmten Burg von Kumamoto.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

24.07.2026 Ein Monat nach Erdbeben: Rund 5.400 Tote in Venezuela Einen Monat ist es her, dass ein verheerendes Doppelbeben Venezuela erschüttert. Tausende kommen ums Leben, Zehntausende sind von den Folgen betroffen. Nun steht der schwierige Wiederaufbau an. 19.07.2026 Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet. 17.07.2026 Über 5.000 Tote nach Erdbeben in Venezuela Zahlreiche Gebäude in Trümmern, mehr als 16.700 Verletzte, Tausende Tote. Die Folgen der Erdbeben vor drei Wochen in Venezuela sind verheerend. 17.07.2026 Erdbeben erschüttert Mexiko und Guatemala: keine Toten Nach dem Erdbeben vor der Küste von Chiapas verlassen Menschen ihre Häuser. Die Zivilschutzbehörden prüfen mögliche Schäden. Eine Frau springt aus ihrer Wohnung und wird dabei verletzt.