Noch immer ist offen, ob der Steinbruch Deisenstein bei Kaider im Kreis Lichtenfels erweitert werden darf. Das berichtet das Obermain Tagblatt. Das Verfahren läuft bereits seit Jahren. Während die Stadt Lichtenfels und ihre Stadtwerke mögliche Folgen für die Schwabthaler Trinkwasserquellen befürchten, drängt das Unternehmen auf Planungssicherheit. Die Steinwerke Neupert-Kalk wollen mit der Erweiterung neue Kunden gewinnen und langfristig rund 45 Arbeitsplätze sichern. Nach Firmenangaben sind alle erforderlichen Gutachten eingereicht. Das Landratsamt prüft weiterhin die Einwände und Unterlagen. Die Stadt hat inzwischen ein Wasserschutzgebiet für die Quellen beantragt und für den Fall einer Genehmigung rechtliche Schritte angekündigt. Das Unternehmen hält einen sicheren Rohstoffabbau und den Schutz des Trinkwassers dagegen grundsätzlich für vereinbar.