Streit um neue Windräder an der Landesgrenze: Die Regionale Planungsgemeinschaft Südwestthüringen stellt sich gegen die Windkraftpläne der Stadt Bad Rodach. Das berichtet das Coburger Tageblatt. Konkret geht es um drei Vorranggebiete bei Gellnhausen und Heldritt, auf denen acht bis zehn Windräder entstehen könnten. Die Thüringer Seite befürchtet dadurch eine zu starke Belastung der nahen Orte Massenhausen und Hetschbach. Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher weist die Kritik zurück. Er sagt, die Nachbargemeinden seien frühzeitig über die Pläne informiert worden. Gleichzeitig plant Thüringen selbst ein großes Windvorranggebiet direkt an der Grenze zu Oberfranken. Hintergrund des Streits sind die gesetzlichen Flächenziele für Windenergie. Die Planungen in Bad Rodach sind bereits relativ weit fortgeschritten – unter anderem laufen Untersuchungen zu Tierwelt und Windverhältnissen.