Für den langen und kalten Winter sind die Winterdienste gut vorbereitet. Wie der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb – kurz CEB – auf Nachfrage mitteilte, ist man dort mit aktuell rund 700 Tonnen Streusalz und 40 Tonnen Sole gut aufgestellt. In einer normalen Saison braucht der Coburger Winterdienst um die 600 Tonnen Streugut. Diesen Winter rechnet der CEB mit rund 1000 Tonnen. Der Landkreis Coburg hat für seinen Winterdienst einen Vorrat von etwa 1400 Tonnen. Aktuell sind noch etwa 300 Tonnen Streusalz in der Halle, und der Landkreis hat noch 500 Tonnen als „Sicherheitsvorrat“ in einem zentralen Lager in Kulmbach liegen. Der Landkreis Lichtenfels hat nach schlechten Erfahrungen mit der Salzlieferung im Jahr 2011 seine Logistik verändert und kauft jetzt schon im Sommer den kompletten Vorrat . Das Streusalz wird in Bad Staffelstein und in einer weiteren Halle eingelagert – insgesamt 2400 Tonnen. Rund 1100 wurden diesen Winter schon benötigt, es ist also noch genügend übrig. Und: der Landkreis konnte diesen Winter schon einigen Kommunen aushelfen, die keinen Nachschub bekommen haben. Der Landkreis Kronach hat ebenfalls gut vorgesorgt und geht davon aus, dass er mit dem Salz gut über den restlichen Winter kommt. Nachbestellen musste er jedenfalls nichts.