In der Tarifrunde der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber heute (27.10.) in Coburg ein erstes Angebot vorgelegt. Der Verband vbm bietet eine Einmalzahlung von einem Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttos im Juli 2027 und eine Tabellenerhöhung um 1,3 Prozent ab Juli 2028 an. Der Tarifvertrag soll bis Ende 2028 laufen. Verhandlungsführer Thomas Kaeser begründet das mit der angespannten Lage vieler Unternehmen und hohen Standortkosten. Die IG Metall lehnt das Angebot der Arbeitgeber ab und spricht von einem drohenden Reallohnverlust. Die Gewerkschaft fordert u.a. fünf Prozent mehr Geld und 110 Euro mehr für Auszubildende. Vor der Verhandlung hatten rund 3.200 Beschäftigte in Coburg demonstriert. Die Friedenspflicht endet am 31. Oktober – danach sind Warnstreiks möglich.
Einzelheiten zum Angebot (vbm):