Eurovision Song Contest

Thorsten Schorn: Ich habe in eine ESC-Familie eingeheiratet

15. Mai 2026 , 05:00 Uhr

Thorsten Schorn hat sich als deutscher ESC-Kommentator etabliert. Nun verrät er überraschend: Ein ehemaliger ESC-Teilnehmer gehöre zur Familie seines Mannes.

ESC-Kommentator Thorsten Schorn ist dem Eurovision Song Contest nicht nur beruflich verbunden – sondern nach eigenen Angaben auch familiär. Er habe sich «in die Familie eines früheren deutschen ESC-Acts eingeheiratet», verriet der 50-Jährige in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Verbindung ist allerdings nicht ganz einfach zu erklären.

«Nino de Angelo, der 1989 für Deutschland angetreten ist, ist der Onkel zweiten Grades meines Mannes», erklärte Schorn. Der Sänger sei somit quasi sein «Schwieger-Großcousin». «Bei seiner Mutter sind wir immer herzlich auf Pasta und Espresso eingeladen», sagte Schorn.

Nino de Angelo war 1989 beim Grand Prix Eurovision de la Chanson, wie der ESC einst hieß, in Lausanne 14. geworden. Sein Song «Flieger» stammte aus der Feder von Dieter Bohlen. 2002 wollte Nino de Angelo noch einmal für Deutschland antreten, scheiterte im Vorentscheid allerdings an Corinna May.

Thorsten Schorn kommentiert den ESC in diesem Jahr zum dritten Mal. Das Finale findet am Samstag in Wien statt. 2024 übernahm der Kölner das Mikro von Vorgänger und ESC-Legende Peter Urban. 

Ein Schokobrunnen als Preis

Mit dem neuen Job hat sich für Schorn einiges verändert. Früher schaute er die Mega-Show noch mit Wonne zusammen mit Freunden – nun geht das natürlich nicht mehr.

«Ich habe immer total gerne mit Freunden in einem Wohnzimmer zusammengesessen und wir hatten natürlich auch den klassischen Käseigel mit den Fähnchen drauf und jeder hatte einen Zettel für Notizen», so Schorn. «Am Ende wird gewettet, wer die ersten und die letzten Drei sind. Als ich zuletzt mitgemacht habe, habe ich gewonnen, und zwar einen Schokoladenbrunnen als freundeskreisinternen Wanderpokal», erzählte er. «Der würde sich eigentlich auch gut in meiner Kommentatorenkabine machen.»

Die gemeinsamen ESC-Abende vermisse er ein wenig. Aber schön sei, dass die Leute, mit denen er geguckt habe, ihn ja immer noch «dabei» hätten. Nur könnten sie ihn nun «mit der Fernbedienung laut und leise stellen».

Quelle: dpa

 

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