Tod im Kinderheim: Polizei schildert Vernehmung des Jungen

27. Februar 2024 , 15:14 Uhr

Im Prozess um ein totes Mädchen in einem Kinderheim in Wunsiedel haben am Vormittag am Landgericht Hof Zeugen aus dem Umfeld des Angeklagten ausgesagt. Danach ist der zwölfjährige Junge in den Mittelpunkt gerückt, der dem Angeklagten zur Last wirft, für den Tod des Mädchens mitverantwortlich zu sein. Vor Gericht hat die Polizistin ausgesagt, die den Jungen noch im Kinderheim am Tag nach der Tat befragt hat. Dabei soll der Junge sehr aufmerksam gefolgt und geantwortet haben, dabei aber zu keinem Zeitpunkt den Namen des Mädchens genannt haben. Bei der zweiten Befragung, als schon klar gewesen ist, dass der Junge als möglicher Täter in Frage kommt, soll er weniger konzentriert gewesen sein. Als zur Sprache kam, dass DNA von ihm auf dem Mädchen war, soll er aus dem Zimmer gerannt sein und geweint haben. In späteren Vernehmungen und auch vor Gericht hat er zugegeben, das Mädchen erdrosselt zu haben, der Angeklagte soll ihn aber dazu gedrängt haben.

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