Kriminalität

Schütze von Krakau soll «radikale Ansichten» vertreten haben

07. November 2026 , 20:58 Uhr

Nach der tödlichen Attacke auf dem Krakauer Hauptmarktplatz durchsucht die Polizei das Wohnhaus des festgenommenen 25-Jährigen. Welche Hinweise die Ermittler dort gefunden haben.

Der mutmaßliche Schütze von Krakau soll nach ersten Erkenntnissen «sehr radikale Ansichten» vertreten haben. Das sagte der polnische Innenminister Marcin Kierwinski auf einer Pressekonferenz. Die Durchsuchung seines Wohnhauses dauere an. Es gebe Anzeichen dafür, dass der 25-Jährige von rechtsextremistischen Ideologien fasziniert gewesen sei, auch wenn dies noch näher überprüft werden müsse. Nach früheren Angaben handelt es sich um einen polnischen Staatsbürger, der aus der Woiwodschaft Heiligkreuz im Südosten des Landes stammt.

Bei der Schusswaffenattacke auf dem Hauptmarktplatz in Krakau (Krakow) kamen am Samstag sechs Menschen ums Leben, mindestens 15 wurden verletzt, viele davon lebensgefährlich. Die «blitzschnelle Reaktion» der Polizei habe ein noch größeres Massaker verhindert, betonte der Innenminister. Die Beamten hätten innerhalb von drei Minuten nach der ersten Meldung die ersten Schüsse auf den Angreifer abgegeben. Der polnische Verteidigungsminister dementierte Spekulationen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Soldaten oder Ex-Soldaten handele.

Quelle: dpa

 

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