Fünf Jahre nach einem tödlichen Unfall am unbeschrankten Bahnübergang zwischen Meeder und Neida ist nun der Unfallbericht veröffentlicht worden. Wie es im Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung heißt, habe das Auto nicht die Vorfahrt des Zuges beachtet.
Als einen „beitragenden“ Faktor gibt die Bundesstelle an: die Sicht des Autofahrers sei durch ein Maisfeld kurzzeitig eingeschränkt gewesen. Auch bei der Kommunikation und Kontrolle von Bahn und Gemeinde gab es Probleme. Im Bericht werden auch Sicherheitsempfehlungen angegeben. Demnach solle die Bahn ihre Kommunikationskanäle „auf ihre Angemessenheit“ und alle Sicherheitsinformationen stets auf Verständlichkeit und Konsistenz überprüfen. Die Gemeinde hat nach dem Unfall neue Maßnahmen für mehr Sicherheit eingeführt. Bei dem Unfall 2020 waren ein 65-Jähriger und eine 67-Jährige ums Leben gekommen.