Die Hilfsschranke am Bahnübergang in Reundorf bei Lichtenfels lässt weiter auf sich warten. Eigentlich sollte die Anlage im August in Betrieb genommen werden. Es dauert aber länger, wie eine Bahnsprecherin auf RadioEINS-Nachfrage mitteilte.
Der Grund: Die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen sind anspruchsvoller als gedacht. Unter anderem liegt der Übergang direkt im Einfahrbereich des Bahnhofs Lichtenfels. Ein weiteres Problem ist das Umbauverbot im Stellwerk Lichtenfels. Dadurch brauchen Planung, Abstimmung und Montage mehr Zeit als zunächst gedacht. Erste Kabeltiefbauarbeiten sind aber schon im Juni abgeschlossen worden. Aktuell rechnet die Deutsche Bahn damit, dass sie die Hilfsschrankenanlage gegen Ende des Jahres in Betrieb nehmen kann. Allerdings soll auch die Hilfsschranke nur eine Übergangslösung sein. Für einen dauerhaften Neubau müsste erst das alte Stellwerk in Lichtenfels erneuert werden. Aktuell wird der Bahnübergang noch vom Sicherungspersonal betrieben. Immer wieder kommt es dort zu langen Rückstaus.