Im Betrugsprozess gegen einen früheren Bundespolizisten sind neue Details bekanntgegeben worden. Wie die Neue Presse berichtet, kam die Polizei dem Angeklagten über einen Autoverkauf aus dem Jahr 2020 auf die Spur. Danach stießen die Ermittler auf weitere ähnliche Fälle, bei denen Kunden Fahrzeuge bezahlt hatten, die nicht ausgeliefert wurden. Nach einer Durchsuchung im Mai 2021 meldeten sich weitere mutmaßlich Geschädigte. Der Angeklagte hatte zuletzt erklärt, er sei damals privat und beruflich stark überfordert gewesen und habe den Überblick über seinen Autohandel verloren. Am 2. Oktober soll der Kriminalbeamte erneut vor Gericht aussagen. Dann sollen die damaligen Angaben des Angeklagten sowie die einzelnen Kaufverträge und Vorwürfe genauer geprüft werden.